4. Teil: Nikon F

Spätestens Ende 1954, mit der Marktreife der Nikon S 2, war man sich bei der Nippon Kogaku K. K. darüber klar geworden, dass einerseits die Sucherkameras technisch nur schwer noch weiter zu verbessern waren.  Andererseits zeigten sich deutlich die den Sucherkameras eigenen technischen Einschränkungen gegenüber den Möglichkeiten einäugiger Spiegelreflexkameras. Dies würde auf lange Sicht die Masse der potentiellen Kunden dazu veranlassen, hochwertige SLR anstatt hochwertiger Sucherkameras zu kaufen, dachte man bei Nikon. 

Dazu kam der rasante technische Fortschritt bei der Entwicklung der SLR in den letzten Jahren; dazu kamen schließlich die Fortschritte der Konkurrenz gerade in Japan bei der Entwicklung solcher Kameras.
    
Deshalb vorerst ein Blick zurück:
    
1936 brachte Ihagee in Dresden die erste SLR für das Kleinbildformat heraus, mit allen möglichen Nachteilen bei der Handhabung:

  • Kein Rückschwingspiegel, nach der Aufnahme sah der Fotograf kein Bild, wenn er in den Sucher blickte, sondern bloß – Schwärze.
  • Keine Springblende, das heißt, wurde nicht gerade mit der größten Öffnung fotografiert, war das Bild auf der Mattscheibe durch die Einstellung mit Arbeitsblende recht finster und schwer zu beurteilen.
  • Konnte es beurteilt werden, war es dank Lichtschachtsucher seitenverkehrt, sehr unpraktisch bei der Fotografie bewegter Vorgänge. Prismensucher gab es noch keine.

Die Kine-Exakta war, im Vergleich mit der Leica II oder III eine auffällig klobige Kamera. So ist die Kine-Exakta von 1936 im Rückblick ein unhandliches Ungeheuer, mit dem man zwar durchaus fotografieren konnte, aber Vergnügen war das keines und schnell war man auch nicht. Wie viele Schnappschüsse mögen mit einer Kine-Exakta wohl nicht gelungen sein, weil der Fotograf nicht rechtzeitig auf den Auslöser drückte, war er doch noch damit beschäftigt, die Schemen auf der Mattscheibe zu beurteilen. Wahr ist andererseits, dass diese Nachteile vor allem in der wissenschaftlichen Fotografie, aber letztlich auch bei Nah- und bei Fernaufnahmen nicht wirklich ins Gewicht fielen, denn es gab ja nichts Besseres oder auch nur Anderes.

Aber schon 1936 waren andererseits auch die Vorteile einer SLR offenkundig:

  • Balgengeräte und Lupenobjektive ermöglichten die Fotografie kleiner Dinge, denn Bildausschnitt und Schärfe konnten einfach und ohne Berechnungen etc. festgelegt werden,
  • Teleobjektive konnten leicht verwendet werden. Ich weiß schon, zur Leica und zur Contax gab es in späteren Jahren Spiegelreflexansätze, mit denen dann das Fotografieren mit diesen an sich schnellen Kameras so langsam wurde wie mit den nachmaligen SLR; ich weiß auch, dass Leitz noch in den 60-er Jahren verbissen an diesen Visoflex-Spiegelkästen festhielt, und sich auf diese Weise finanziell ein tiefes Grab schaufelte, weil die Firma so tat, als hätte es bei den SLR keine Fortschritte gegeben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach dem 2. Weltkrieg ging es mit der Entwicklung der SLR aufwärts:

  • Die Contax S hatte erstmals ein Sucherprisma mit einer seitenrichtigen Abbildung des Motivs; diese Kamera war der Urahn der erfolgreichen Pentacons aus Dresden.
  • 1950 zog Ihagee mit der Exakta Varex nach und bot wahlweise Prisma oder Lichtschachtsucher an.
  • Die im Westen damals weitgehend unbekannt gebliebene und ab 1948 in der DDR erzeugte Praktiflex besaß erstmals einen Rückschwingspiegel (aber noch keine Springblende).

In Westdeutschland verfolgte die Firma Wirgin mit ihren Edixa-Modellen und später Zeiss Ikon mit der Contarex ein ähnliches Konzept, während der Rest der deutschen Kameraindustrie friedlich an den Sucherkameras weiterwerkelte oder sich in die Sackgasse der SLR mit Zentralverschluss begab – siehe Zeiss Ikon Contaflex und Konsorten.
    
Wahr ist freilich auch, dass sich statt dessen die vielen kleinen japanischen Firmen mit dem Bau von Leica-ähnlichen Kameras zufrieden gaben, die überwiegend den entsprechenden Modellen von Leitz zum Verwechseln ähnlich sahen. Nur mit der Qualität haperte es vergleichsweise, obgleich einzelne Firmen wie Canon und die später von Yashica aufgekaufte Firma Nicca ebenso wie die Firma Minolta mit ihren Sucherkameras durchaus langlebige Kameras lieferten. Auch verbesserten sie die Vorbildkameras insofern, als sie etwa in ihre "Kopien" Messsucher einbauten oder eine Rückwand, die sich öffnen ließ und dadurch das Filmeinlegen, verglichen mit dem Original bedeutend vereinfachte.
    
Dennoch, der Fortschritt bei der Entwicklung von SLR kam aus Japan. Nur eine kleine Aufzählung selbstverständlicher Eigenschaften einer modernen SLR, die in den 50er-Jahren von der japanischen Kameraindustrie bei der Entwicklung ihrer SLRs berücksichtigt wurden:

  • 1950: Die erste japanische SLR für Kleinbild (alles bisherige und folgende bezieht sich ausschließlich auf das Kleinbildformat) wurde von Asahi gebaut. Noch wies sie einen Aufsichtssucher auf, d. h., der Fotograf musste von oben auf ein bei Sonnenschein schlecht erkennbares Bild auf der Mattscheibe sehen und dieses beurteilen, vergleichbar mit der Exakta. Die Errungenschaft des Pentaprismas der ostdeutschen Contax S etc. hatte sich noch nicht durchgesetzt. Zusätzlich gab es allerdings auch einen Durchsichtssucher, um diesen Mangel einigermaßen zu kompensieren (nur zur Vollständigkeit: die ostdeutsche Practina war ebenso konstruiert).
  • 1950 lieferte wiederum Asahi die erste japanische SLR mit Rückschwingspiegel und löste damit das Problem, dass das Mattscheibenbild nach der Aufnahme nicht zu sehen war (bis zum neuerlichen Aufzug des Verschlusses, der mit dem Spiegel gekuppelt ist).
  • 1954 erzeugte dann die nachmalige Firma Miranda die erste japanische SLR mit einem Prismensucher.
  • 1958 schließlich erzeugte die Firma Zunow die erste japanische SLR mit Springblende, wenngleich auch nur, sagt man,  in einer Auflage von 8 Stück täglich.

Mit anderen Worten:  

Zwischen 1950 und 1958 wurde in Japan alles das in neu entwickelte SLRs eingebaut, was eine moderne und bedienungsfreundliche Spiegelreflexkamera ausmacht, mit Ausnahme des Autofokus und eines leistungsfähigen Motors für den Filmtransport. Das kam erst später.

Bei all diesen neuen Kameras handelte es sich um SLRs mit Schlitzverschluss und Wechselobjektiven Die Japaner waren damit von Kopisten zu technischen Marktführern geworden. In beiden Deutschlands hinkte man der Entwicklung bereits hinterher, entwickelte die Contaflex weiter und entwickelte neu die Retina-Reflex und Firmen wie Wirgin mit der Edixa und Ihagee mit der Exakta Varex übernahmen von nun an aus Japan, was dort entwickelt wurde.
    
Freilich, auch in Japan war nicht jede Firma in der Lage, sogleich alles in ihre neuen Modelle einzubauen, was neu auf den Markt kam und die Möglichkeiten der SLR in jedem Modell voll auszureizen. Minoltas erste SLR, die SR-2, bekam zu ihrem Bajonettanschluss von Minolta nur 5 Wechselobjektive spendiert, Firmen wie Zunow und Asahi halfen sich u. a. mit dem (universell verwendeten) Schraubgewinde der Prakticas und konnten so den Mangel an eigenen Objektiven ausgleichen, daneben lieferten Firmen wie Nikon geeignete Objektive. Zunow hatte etwa als Objektivbauer einen guten Ruf, aber für die eigene SLR orderten sie stilgerecht ein Normalobjektiv von Nikon – und bekamen es auch. So hielten es auch andere Fabrikanten.
    
Was fehlte, war eine Kamera, die in sich alle die geschilderten Fortschritte der Entwicklung vereinigte – und die Nippon Kogaku K. K. beschloss, diese Kamera zu bauen.

Vorerst wurde jedoch die Nikon S 2 grundlegend neu überarbeitet. Was herauskam, war die Nikon SP, die nach meiner bescheidenen Meinung schönste Kleinbildkamera überhaupt, jedenfalls aber der Höhepunkt aller Sucherkameras, die Nikon gebaut hatte und noch bauen sollte.

Nikon F:

 


    
Gleichzeitig mit der Entwicklung der SP begann die Firma mit der Entwicklung einer einäugigen Spiegelreflexkamera, im folgenden Text wie schon bisher von mir jeweils als SLR bezeichnet. Wie ausgeführt, wurden in den Jahren vorher von der Konkurrenz einzelne  technische Aspekte einer solchen SLR geschaffen. Die Nikon Kogaku K. K. wollte indessen eine SLR konstruieren, welche alle diese Eigenschaften und noch mehr in einem Modell kombinierte.
    
Zunächst hatten offenkundig die Kaufleute das Sagen. Sie forderten eine – so weit technisch machbar – weitgehende Übereinstimmung der neuen SLR mit der gleichzeitig entwickelten Nikon SP, ein verständlicher Wunsch, um Entwicklungskosten einzusparen. Er wird noch verständlicher, hält man sich vor Augen, dass die Nikon Kogaku K. K. im Jahre 1957 ja durchaus nicht die Weltfirma gewesen ist, die sie heute darstellt, mit einem Marktanteil von ungefähr 20% bei den hochwertigen SLR. Vielmehr war die Nikon Kogaku K. K. eine Firma, die bisher insgesamt bloß ein paar tausend Kameras hergestellt hatte, nicht wenig für japanische Verhältnisse, wo Serien mit vielleicht 500 Stück durchaus üblich waren.
    
Dem Wunsch der kaufmännischen Abteilung wurde von den Konstrukteuren weitgehend entsprochen. Stellt man eine SP neben eine Nikon F, sieht man schon von außen deutlich die Übereinstimmung wesentlicher Konstruktionselemente. Das Verschlusszeitenrad, der Auslöser mit dem charakteristischen Kragen, der Transporthebel sehen sich nicht nur ähnlich, sie sind identisch. Dem entspricht der Mechanismus im Inneren, der identisch ist. Wenn dies nicht zutraf, wurde die SP mit Erscheinen der SLR umkonstruiert. So weisen alle Nikon F von Anfang einen Schlitzverschluss aus Titanfolie auf; ab der Produktionsaufnahme der Nikon F wurde auch die Nikon SP mit einem solchen Verschluss ausgestattet. Die beiden Modelle unterscheiden sich indessen insofern, als das Spiegelreflexgehäuse zu groß war und die Nikon F dadurch ein wenig länger wurde als die Nikon SP. 

Nur am Rande: im Hinblick auf die Übereinstimmung wesentlicher Baugruppen passen daher Ersatzteile für die Nikon F vielfach auch an die viel seltenere Nikon SP, was Reparaturen wesentlich erleichtert, auch heute noch, weil die Originalersatzteile, wenn überhaupt, dann nur mehr schwer erhältlich sind und bei Reparaturen einer SP gelegentlich eine Nikon F ausgeweidet werden muss.

Was sind nun die wesentlichen Eigenschaften, die zusammengenommen die Nikon F zu einer Kamera machen, welche die Entwicklung der SLR und damit der Fotoindustrie veränderte:

  • Die Nikon F war modular aufgebaut: Suchereinsätze, Objektive, die Rückwand, die Mattscheiben waren austauschbar.
  • Die Nikon F bot vom ersten Tag an die Möglichkeit, mindestens 6 speziell konstruierte Wechselobjektive unterschiedlicher Brennweite, vom Nikkor 4/21mm bis zum 3,5/135 mm, anzuschließen. Dazu kamen die langbrennweitigen Objektive, die an der Nikon SP mit Reflexsucher verwendet werden konnten, diesen aber bei der Nikon F naturgemäß nicht brauchten, dafür ein geeignetes Distanzstück. Dieses Anbot wurde rasch ausgeweitet, zeitweise wurden zur Nikon F über 40 Originalobjektive angeboten (in den letzten Jahren waren zeitweise bis zu 90 verschiedene Objektive  von Nikon für die SLRs erhältlich, Objektive mit und ohne AF zusammengerechnet).
  • Die Sucheraufsätze (Prisma, Photomic-Prisma in mehreren Versionen, Lichtschacht, etc.)
  • Nikon hat, was man damals nicht wusste und daher auch nicht schätzen konnte, das eigentliche Bajonett bis heute beibehalten - was freilich nicht heißt, dass moderne Objektive an der Nikon F anstandslos z. B. mit dem Belichtungsmesser zusammenarbeiten, aber immerhin ....
  • Automatische Springblende der Objektive und mit den Photomic-Aufsätzen Offenblendemessung, während die Konkurrenz vielfach noch Kameras mit Arbeitsblendenmessung anbot
  • Der Sucher gibt alles wieder, was auf dem Film abgebildet wird
  • Motoranschluss, wenngleich jeder einzelne Motor von der Generalvertretung an die Kamera angepasst werden musste.
Bedingt durch das modulare Bausystem waren zur Nikon F vom ersten bis zum letzten Tag außer dem Prismensucher auch andere Sucheraufsätze erhältlich - für allgemeine Zwecke waren aber nur die Prismenaufsätze mit und ohne Belichtungsmesser begehrt. Die ab März 1959 erhältliche eigentliche Nikon F ohne Zusatz zum Modellnamen (wie oben abgebildet) mit Prismensucher wurde von Anfang an  mit einem aufsteckbaren Selenbelichtungsmesser geliefert worden, den es in kurzer Zeit in drei Varianten gab. 

Von April 1960 an (bis Juli 1965) wurde für die Nikon F ein statt Lichtschacht oder Prismensucher aufsetzbarer Prismensucher  mit außen liegender CdS-Meßzelle angeboten, den es in 2 Ausführungen gab (abgebildet ist die 1. Ausführung) und mit dem die Nikon F das vertraute Aussehen mit dem übergroßen Sucherprisma samt Belichtungsmesser erhielt. In dieser Ausstattung heißt die Kamera Nikon F Photomic. 

 

So sieht die Kamera mit dem damals meistverkauften Standardobjektiv aus. Die Lichtstärke 1,4 war damals wegen der vergleichsweise viel grobkörnigeren Filme und dem Fehlen optimaler Blitztechnik (auf diesem Gebiet ist Nikon seit vielen Jahren führend) sehr begehrt. Die "Available Photography" war nicht nur ein Modetrend (das auch!), sondern vielfach notwendig, um überhaupt Aufnahmen machen zu können.

Die Bedienung des im Suchereinsatz enthaltenen Belichtungsmessung erforderte viel Aufmerksamkeit. Nicht nur handelte es sich um eine TTL-Messung, man musste darauf achten, etwa nicht zu viel hellem Himmel mitzumessen; vor allem aber war es nötig, den entsprechende ASA-Wert auf der Oberseite des Zeitenknopfes mit den beiden nach oben ragenden Stiften so lange zu drehen, bis er der auf der Außenseite des Knopfes eingefrästen passenden Blendenzahl gegenüber stand, Hatte das neu eingesetzte Wechselobjektiv eine abweichende größte Blende, musste der Vorgang bei jedem Objektivwechsel wiederholt werden, z. B., wenn ein Nikkor S 1,4/50 gegen das Nikkor Q 4/200 ausgewechselt wurde. In der obigen Abbildung   entspricht die Einstellung einem Objektiv mit der größten Blende von 2 und einem Film mit 400 ASA. Vergaß man diesen Abgleich, waren mehr oder minder falsch belichtete Aufnahmen die Folge.

Erkennbar ist auf der Abbildung oben auch der dort bei Nichtgebrauch befestigte Vorsatz vor dem Messfenster, der bei langen Brennweiten den Messwinkel reduzierte.

Von August 1965 bis Mai 1967 war dann die Nikon F Photomic T erhältlich, mit TTL-Innenmessung (Ganzfeldmessung), von Juni 1967 schließlich bis Juli 1968 die Nikon F Photomic Tn  mit mittenbetonter Belichtungsmessung. Dies war die 1. Nikon mit der von Nikon gleichsam als Standard verwendeten mittenbetonten Messung, bei der der zentrale Teil des Bildes bei der Messung wesentlich stärker gewichtet wird als die Ränder des Bildes - ausgehend von der Regel, dass das bildwichtige Motiv in der Mitte des Sucherbildes angeordnet wird. Diese Art der Messung bietet eine größere Genauigkeit der Belichtungsmessung als die Ganzfeldmessung des Photomic T.

Wie wurde bei diesem Modell der Belichtungsmesser auf die größte Öffnung der jeweils verwendeten Objektive abgeglichen? Genau so umständlich wie beim Vorgänger ohne TTL-Messung - siehe oben.

Daran änderte sich auch nichts bei einer zwischen April 1967 und Juli 1968 gebauten und geringfügig verbesserten Version des Aufsatzes, dem Photomic Tn. Allerdings wird mit diesem Aufsatz einerseits eine stabilere Befestigung des Aufsatzes erreicht und eine mittenbetonte Messung an Stelle der Ganzfeldmessung des Photomic T ermöglicht. Dieser neue Aufsatz konnte auch auf ältere Kameras, gebaut vor April 1967, aufgesetzt werden, doch mussten die Gehäuse in der jeweiligen Landesvertretung geringfügig umgebaut werden.

 

Ab September 1968 bis Mai 1967 wurde dann die Nikon F Photomic FTN   gebaut, mit dem modernsten Aufsatz: mittenbetonte Messung, neue Befestigung am Gehäuse und automatischer Eingabe der größten Öffnung des jeweils verwendeten Objektivs. So richtig "automatisch" war dies freilich nicht, aber dennoch ein großer Fortschritt gegenüber Photomic, Photomic T und Tn.

Mit dem Photomic FTN (und auch mit allen anderen Aufsätzen und Kameras bis zu den Modellen für AI-Objektive) wurde nach dem Ansetzen des neuen Objektivs die Blende einmal auf die größte und auf die kleinste Blende gedreht - damit war der Blendenbereich erfasst. Diese manchmal spöttisch als "Ritsch-Ratsch-Bewegung" bei jedem Objektivwechsel war ein Charakteristikum für Nikon-Kameras mit Belichtungsmessung für viele Jahre.

 

 

 

An der ASA-Einstellung sieht man die wesentliche Änderung: Die Filmempfindlichkeit wird, unabhängig von der Lichtstärke des verwendeten Objektivs, dem roten Pfeil gegenübergestellt, wobei die Eingabe von Korrekturfaktoren leicht möglich ist. Die größte Blende wird dem Messsystem beim Ansetzen des Objektivs mitgeteilt.

Die Nikon F war ferner die erste SLR, an die problemlos ein elektrisch angetriebener Motorantrieb angesetzt werden konnte, mehr noch, sie war die erste Kamera, die für die Belastungen des motorischen Antriebs ausgelegt war. Dass dieser Motor klein und handlich war, nur am Rande. Die Nikon F war nicht die erste SLR mit Motorantrieb auf dem Markt, es gab andere Kameras, etwa die Alpa 11 si, an welche ein mehr oder weniger unförmiger Motor angebaut werden konnte. Der abgebildete Nikon-Motor S 36 war eine so gelungene Konstruktion, dass andere Firmen die Entwicklung von Motoren für ihre Kameras aufgaben. So war für die gleichzeitig mit der Nikon F in den USA gezeigte Minolta SR-2 ein Motor vorgesehen, der nicht mehr weiterentwickelt wurde. Der Vorsprung der Nikon Kogaku K. K. war einfach zu groß, der Markt stürzte sich zu gierig auf die Nikon F.

  • Die Nikon F war auch die erste SLR mit 100%-Sucher. Was im Sucher sichtbar ist, kommt aufs Negativ. Auch heute zeigen fast alle SLRs nur 95-97% des Bildes im Sucher an, manche noch weniger.

Die Nikon F war jedenfalls die erste japanische SLR mit arretierbarem Spiegel, um Verwacklungen bei Langzeiten zu verhindern und um ferner mit dem Motor eine Bildfrequenz bis zu 4 Bildern/sec zu erreichen, aber auch, um extreme WW-Objektive wie das 4/21mm anschließen zu können, dessen Tubus den Spiegel beschädigt hätte – und umgekehrt.  Erst später wurden solche Objektive von Nikon als Retrofokus-Konstruktionen ausgelegt, wodurch sie ohne Probleme an SLR ohne Arretierungsmöglichkeit des Spiegels angeschlossen werden konnten. Diese Konstruktionen, die sich heute weitestgehend bei Weitwinkelobjektiven für SLRs durchgesetzt haben, beruhen übrigens auf einer Entwicklung von Angenieux für die Alpa-Kameras.

Die Nikon F war auch die erste japanische SLR mit einem Magazin für 250 Bilder. Damit konnte allerdings die Fa. Leitz bei einer Sucherkamera schon vor dem II. Weltkrieg aufwarten und die wohl erste SLR mit einem solchen Langmagazin war die ostdeutsche Praktina, die allerdings auf Grund von Qualitätsmängeln kein Erfolg wurde.

 

Die Nikon F war von überzeugender Qualität und einer extrem hohen Verlässlichkeit. Sie war praktisch die erste Kamera aus Japan, welche in großem Maßstab die Mär widerlegte, die Japaner könnten keine Qualitätskameras bauen und nichts komme in der Qualität einer Leica oder Contax aus Deutschland gleich. Die Mär wurde im Alltag schon ab 1959 widerlegt; wer heute nach 35 Jahren eine Nikon F in die Hand nimmt, weiß, dass die Behauptung von damals Tatsache ist. Natürlich lernte auch die Nippon Kogaku KK. dazu. Das zeigt einerseits die Tatsache, dass viele Teile der Nikon F von früheren Modellen übernommen wurden, vom Filmtransporthebel über die Rückwandverriegelung bis zu den Ösen für den Tragriemen. 
    
Andererseits lernte die Firma von kleinen Firmen. Zum Motor S36 etwa gab es ein "Battery Pack", am Körper oder in der Jackentasche zu tragen, mit einem Kabel mit dem Motor verbunden. Ein Amerikaner namens Jacobson baute in Los Angeles das Powercon, einen an den Motor anschraubbaren Batteriehalter, der Kabel und separaten Batteriebehälter ersparte. Später gab es eine Billigvariante namens Remopak (siehe nebenstehende Abbildung) für eine Firma TPI, auch aus Los Angeles. Erzeugt wurden insgesamt bloß etwa 1.000 Stück, nicht viel natürlich, aber mit diesen Produkten wurde der Original-Batterieteil obsolet. 

Nippon Kogaku KK. reagierte 1964 mit einem eigenen Produkt, 5 Jahre nach Einführung des Motors F36 und 3 Jahre nach Erscheinen des Powercon bzw. Remopak. Kleine Ursachen, große Wirkungen: ohne Jacobsen und die Firma TPI würden wir am Ende noch immer kleine Batteriebehälter mit Kabelverbindung zur Kamera mit uns herumtragen - denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal Ihre motorisierte Kamera einschalten.

Selten wird der gesonderte Batteriebehälter von Nikon auf Bildern gezeigt. Ich tue es auch nicht. Ich zeige Ihnen statt dessen eine Nikon F mit dem Motor F36 und dem eigenen ansetzbaren Batterieteil (Powerpack genannt) von Nikon:

         Nikon F mit Motor - Rückansicht
Für eine größere Wiedergabe jeweils auf das Bild klicken

Übrigens: vom Remopak gab es eine Variante mit eigenem Motor namens Remodrive - für die Leica M3. Mit dieser Variante verdiente die Firma Jacobson wirklich Geld. Sie verkaufte den Remodrive an Leitz und Leitz verkaufte das Produkt als Leica M-Motor für die M2 und die M4; der heutige Leica-Motor ist ein später Nachfahre.

So wie bei der Einführung der Nikon F die Firma viele Bauteile dieser Kamera bei der gleichzeitig gebauten Nikon SP verwendet hat, wurden diverse Bauteile, wie bereits gesagt, im Laufe der Jahre verändert; nach Erscheinen der Nikon F2 (der weiterentwickelten Nikon F) wurden auch Bauteile der Nikon F2 an der Nikon F verwendet. Dafür nur zwei Beispiele: der Selbstauslöserhebel der Nikon F entspricht in der Schlussphase dem der F2, der Filmtransporthebel der Nikon F wird ersetzt durch den der F2 etc.. Dies ist schön erkennbar an der nachfolgenden Abbildung einer schwarzen Nikon F Apollo mit Motor F36 und Batteriepack. Geändert haben sich jedoch eine große Zahl an Details, die freilich auf die grundsätzliche Funktion der Kamera keinen Einfluss haben. Eine vergleichende Übersicht aller Änderungen und der Gemeinsamkeiten der Nikon F mit der Nikon S2, SP, S3 und S4 gibt es hier. Sollte der Link nicht funktionieren, die Webseite findet sich unter www.nikonhs.org, Article Archive, Comparisons.

Die vorstehende Aufzählung der Vorzüge der Nikon F in ihren verschiedenen Varianten zeigt, wie fortschrittlich die Kamera in den 60er-Jahren im Vergleich mit damaligen Kameras war. Im Vergleich mit heutigen Kameras zeigen sich auch die - nach heutigen Maßstäben gemessen - Schwächen der damaligen Konstruktion.

Manche dieser Schwächen sind im Lauf der Produktionsdauer beseitigt worden. Deshalb etwa hat Nikon verschiedene Photomic-Aufsätze angeboten. Die Variante mit Ganzfeldmessung - Photomic T - wurde durch die mittenbetonte Messung des Photomic Tn abgelöst; dieser Aufsatz wiederum wurde durch den Photomic FTN ersetzt, welcher, wie oben ausgeführt, die umständliche Anpassung des Messsystems an die größte Öffnung des verwendeten Objektives beseitigte.

 

Zusammenfassung:

Modular aufgebaute SLR mit Belichtungsmesseraufsätzen und integriertem Motoranschluss, einer großen Vielfalt an Zubehör und einem der größten Objektivangebote der damaligen Zeit. Profiqualität. Mit der Markteinführung der Nikon F endet die Vorherrschaft deutscher Kameras auf dem Profimarkt.

Nikon F mit Motor 250
Nikon F mit Langfilmmagazin und Motor F250
 

Technische Daten Nikon F (ohne Photomic-Aufsatz):

Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilm und Wechselobjektive (Nikon F-Bajonettfassung); horizontal ablaufender Schlitzverschluss mit Verschlussvorhängen aus Titanfolie (bei den allerersten Modellen noch mit Tuchvorhängen), Bildformat 24x36 mm,  
Verschlusszeiten: T, B, 1 - 1/1000 Sekunde, mechanisch gesteuert, Synchronzeit: 1/60 Sekunde
Blitzkontakt an der rechten Seitenwand (von vorne gesehen), kabelloser Blitzanschluss über Spezialschuh, der über die Rückspulkurbel geschoben wird, mechanischer Selbstauslöser mit 10 Sekunden Vorlaufzeit, keine Mehrfachbelichtungsmöglichkeit und kein Okularverschluss, Spiegelarretierung, Abblendtaste, integrierter Motoranschluss für Motore F 36 und F 250,
Schnellschalthebel, automatisch auf Null stellendes Bildzählwerk, 
Standardobjektiv: Nikkor 1,4/50 mm oder 2/50 mm,
Gewicht mit Prisma und Nikkor 2/50: 715 g.

Ungefähre heutige Preisbasis für gut erhaltene und funktionsfähige Nikon F mit 1,4/50 mm: 500 Euro.

Hinweis: 

Nikon rühmt sich, zum Unterschied von anderen Firmen bis heute dem Bajonett der der Nikon F treu geblieben zu sein, sodass auch die seither neu produzierten Objektive an der Nikon F verwendbar seien. 

Das ist auch wahr so; ganz so schön ist es aber auch wieder nicht. Denn die Objektive der ab 1979 erstmals zur Nikon EM lieferbaren Objektive <Series E>, die AF- und die AFS-Objektive neuer Fertigung lassen sich zwar ansetzen und einstellen, die Belichtungsmessung ist indessen nur nach der Stop Down-Methode mit Arbeitsblende möglich. Nicht nur das, mit den Zoomobjektiven mit veränderlicher Anfangsöffnung (z. B. AF Zoom-Nikkor 3,5-4,5/28-105 mm) müssen Sie zumindest bei Diafilmen bei der Belichtungsmessung auch noch die veränderliche Anfangsöffnung berücksichtigen. Und gar nicht verwenden können Sie in der Praxis die neuen preiswerten Objektive der G-Serie, weil diese keine Blendeneinstellung haben - die Einstellung wird elektrisch von der  Kamera gesteuert.

Sonderausführungen der Nikon F

Red Dot
     
Als Nikon den ersten Photomic-Sucher einführte, den Photomic T, musste dieser Sucher aus technischen Gründen eine bestimmte Mindesgröße haben und passte nicht in den Suchereinsatz des Gehäuseoberteils. Daher musste die Öffnung für den Suchereinsatz geringfügig vergrößert werden. Die Gehäuse mit den Seriennummern  659xxxx  bis 660xxxx erhielten daher vor der Nummer einen zusätzlichen roten Punkt. Der zeigte an, dass das Gehäuse ohne weitere Änderungen für den Photomic T geeignet war. Ab der Seriennummer 670xxxxx wurde der rote Punkt wieder weggelassen. Nikon ging davon aus, dass kein Käufer einer Nikon F zu diesem Zeitpunkt mehr Zweifel haben würde, dass auch der Photomic T passen würde. Noch etwas kennzeichnet alle Red Dots: das alte Logo der Nippon Kogaku K. K.
    
Was die früheren Exemplare (vor 659xxxx) angeht, so konnten die in autorisierten Werkstätten an den Photomic T angepasst werden. Daher finden sich auch frühere Nikons mit Photomic T-Sucher ohne Red Dot.
     
Die Red Dots sind daher weder selten, noch sind sie etwas Besonderes. Sie enthalten lediglich einen Hinweis auf eine geringfügige konstruktive Änderung, wie Nikon sie sehr häufig vorgenommen hat, ohne viel Aufhebens zu machen. Nur die Sammler denken anders und wünschen sich eine Red Dot und sind zusätzlich bereit, dafür wesentlich mehr Geld auszugeben als für eine "gewöhnliche" gleich gut erhaltene Nikon F mit der gleichen Ausstattung.
     
Wollen Sie eine Red Dot, werden Sie in Europa wahrscheinlich kaum fündig werden, denn in den ersten Produktionsjahren wurden Nikon F-kameras nur sehr selten in Europa verkauft. Meine Nikon F Photomic T mit der Gehäusenummer 672 1894 ist somit zwar eine mit dem alten Logo auf der Gehäuseoberseite, aber leider keine Red Dot.

High Speed
Von der Nikon F gab es ab 1971 auch eine "High Speed"-Ausführung, mit denen sich mit einem angepassten Motor F36 bis zu 7 Bilder/sec. fotografieren ließen.  Allerdings musste dazu der Spiegel hochgeklappt und ein spezieller Sucher angesetzt werden, sodass die Nikon F sozusagen zu einer Sucherkamera ohne Entfernungsmesser wurde. Das Ganze war natürlich ein gewisser Murks, gebaut im Konkurrenzkampf mit der Fa. Canon um die schnellste Kamera. Gebaut wurde die Nikon F High Speed ohnehin nur in ganz geringen Stückzahlen, max. 54 Stück. Nur zum Vergleich: Die sozusagen normale Nikon F mit normalem Motor F36 lieferte unter günstigen Umständen 4 Bilder/sec. Damit ich keine Missverständnisse erzeuge: auch die High Speed war eine normale Nikon F, nur der Motor war entsprechend schneller. Und ebenfalls zur Vermeidung von Missverständnissen: 7 Bilder/sec. wurden bei einer Verschlusseinstellung etwa auf 1/60sec naturgemäß nicht erzielt.
    
Mit Sicherheit wurden anlässlich der Olympischen Spiele in Montreal weitere 20 Stück mit einer Geschwindigkeit von max. 9 Bildern/sec. gebaut, dem Vernehmen nach aber nur mit dem Langfilmmagazin für 250 Aufnahmen auf 10m Film. Nur am Rande: 1978 schaffte dann die Nikon F2 High Speed sogar 10 Bilder/sec und 1996 die F3 High Speed 14 Bilder/sec. Und um den Aufstecksucher zu vermeiden, soll für die Illustrierte Life eine Nikon F High Speed mit einem halbdurchlässigen Spiegel (der Firma Canon) versehen worden sein. Auch nur zum Vergleich: die serienmäßige und lieferbare Nikon F5 liefert 8 Bilder/sec mit funktionierender AF-Einstellung.
    
Sammlerherz, schlage besser nicht höher, keiner weiß so recht, was aus den wenigen Nikon F High Speed-Kameras geworden ist.

Nikon F Apollo
Ab 1972 bis zum Produktionsende 1974 erhielten die Gehäuse der Nikon F einen Selbstauslöserhebel und einen Transporthebel mit einer Verkleidung aus schwarzem Plastik. Inoffiziell heißen sie Apollo, keiner weiß so recht, warum, vielleicht, weil sie so schön waren wie Apollo? Diese Ausführung ist nicht selten; für sie spricht allenfalls, dass - so wie bei Autos - die letzten Jahrgänge oftmals die besten sind, weil alle Verbesserungen der Produktionsjahre in diese Exemplare einfließen. Auch handelt es sich um die - relativ - jüngsten Nikon F-Kameras. Dafür sind sie meist auch teurer im Handel.

NASA
Mindestens 4 verschiedene Ausführungen von Nikon F-Kameras wurden von der NASA den Astronauten in den Weltraum mitgegeben: Alle sind sie zum Schutz vor Reflexionen mit schwarzem Speziallack versehen. Dazu gehört einmal eine Nikon F Photomic FTN, eine Ausführung dieser Kamera mit fest angebautem Motor F36, ferner Nikon F´s mit Lichtschachtsucher und Motor F36 und schließlich eine Ausführung mit Sportsucher und Motor F36.

Navy KS-80A
    Dabei handelt es sich um schwarze Nikon F-Kameras mit Motor und Pistolengriff und Zoom-Objektiv 4,5/43-86mm, dessen Entfernungseinstellung auf Unendlich eingestellt war. Damit ein jeder weiß, dass die Kamera der Flotte der Vereinigten Staaten gehört, prangt auf dem Pistolengriff die Aufschrift U. S. NAVY.
    
Wozu die Flotte so etwas braucht? Damit die amerikanischen Helden in ihren Düsenjägern mit 4 Bildern/sec den Abschuss feindlicher Flugzeuge oder die Wirkungsweise ihrer Bomben auf vietnamesische Dörfer zu Zeiten fotografieren konnten, als noch keine automatischen Videokameras in ihre Flugzeuge eingebaut waren.

US Air Force KE-48C

Eine so große Streitmacht wie es innerhalb der amerikanischen Streitkräfte die Luftwaffe ist, benötigt für diverse Zwecke auch Kameras. Auch die Air Force hat daher mindestens einmal eine nicht genau bekannte Zahl von Nikon F-Kameras gekauft.
   
Nicht viele haben sich erhalten und die, welche man gelegentlich auf Fotos sieht, scheinen recht abgewetzt und allgemein in schlechtem Zustand. Aber eine Streitmacht, die angeblich im Vietnamkrieg defekte Nikons einfach von den Flugzeugträgern ins Meer warf, geht nicht pfleglich mit ihrem Gerät um. Innerhalb einer Woche sollen neue Kameras angeliefert worden sein, die Rücksendung und Reparatur in den USA hätte 4 - 6 Wochen gedauert, wird behauptet.
   
Sie werden daher kaum Gelegenheit haben, eine solche Kamera jemals in natura zu sehen, geschweige denn zu kaufen.
   
Viel haben Sie damit nur insofern verloren, als jedes Sammlerherz beim Gedanken an eine solche Nikon freudig schlägt und - viel Geld fällig wird, denn diese Nikons sind außergewöhnlich selten. Erkennbar sind sie am Schriftzug USAF auf der Oberseite des Gehäuses neben der Rückspulkurbel und bekannt sind sie erst seit einem Artikel im
Journal der Nikon Historic Society vor einigen Jahren.

Weiß beledert

Nur der Kuriosität halber: ein Herr namens John Faber aus - den USA - ließ sich von Nikon zwei weiß belederte Nikons bauen, mit den Seriennummern 650 7770 und 650 7771. Sollte daher Ihnen eine Nikon F mit weißem Leder als Bezug des Gehäuses unterkommen, prüfen Sie genau, ehe Sie kaufen. Wahrscheinlich stammt die Kamera aus Russland, wo auch eine Reihe sehr seltener Leicas herkommt.

Keine Sonderausführung,

sondern nur eine <ganz gewöhnliche> schwarze Nikon F Photomic T samt Tasche, Originalschachtel und Bedienungsanleitung sehen Sie hier:


Diese 1960 gebaute Kamera ist im Originalzustand: Original verpackt, ohne Gebrauchsspuren und ohne dass jemals ein Film eingelegt worden wäre. Und es ist auch noch die seltene schwarze Ausführung.

Bei einer Versteigerung in Wien Ende 2003 hat der sicherlich glückliche Erwerber für dieses schöne Stück 4000 Euro gezahlt.

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© Peter Lausch
Zuletzt bearbeitet: 17. November 2011
 

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