Ich bin ein schlechter Prophet.
Doch im Sinne eines von mir verwurstelten schönen Satzes von
Schopenhauer könnte man sagen: Willst Du in die Zukunft sehen, blick' in
der Gegenwart nach allen Seiten.
Blicken wir doch auf eine Nikon F100 oder Nikon F5 und vergleichen wir
ihr Innenleben mit dem einer, sagen wir, Nikon F. aus dem Jahre 1959.
Damals bestand eine Spitzenkamera aus einer mehr oder minder großen Anzahl
von mechanischen Bestandteilen, Hebeln, Zahnrädern, Schrauben; bei der
Nikon F (ohne Photomic) waren es an die eintausend Teile. Bei der
Nikkormat FTn waren es bloß 750, aber auch nur, weil der Verschluss von
Copal als fertige Einheit zugekauft wurde. Bei der Nikon F 2 waren es
schon an die 1500 Bestandteile, die man sozusagen nebeneinander auf einen
Tisch legen konnte und die, richtig zusammengesetzt, eine funktionsfähige
Kamera ergaben.
So wie bei Nikon war es auch bei anderen Firmen: eine
Alpa 11si bestand aus beinahe 900
voneinander verschiedenen Bauteilen - man sagt, keine der verwendeten
Schrauben war gleich.
Bis 2004 waren F5 und F100 die Spitzenmodelle unter den Film-SLRs von
Nikon; Inzwischen ist die F5 durch die neue Nikon F6 ersetzt worden.
Auch 2005 wird somit das Bild in einer F100 bzw. F5 (und allen anderen
hochwertigen und weniger hochwertigen Film-SLRs verschiedenster Hersteller
und einer geradezu unübersehbaren Zahl von AF-Sucherkameras etc.) noch
immer auf einen fotochemischen Film aufgezeichnet. Schaut man nicht genau,
schauen F100 oder F5 nicht so viel anders aus als die Nikon F von 1959
(und auch dies gilt sinngemäß für die meisten anderen SLRs für
Silberhalogenid-Film).
Das Innenleben einer F5 oder F100 besteht jedoch aus so vielen
elektronischen Bauteilen, dass es nicht ganz falsch wäre, zu sagen, beide
Kameras (und die vergleichbaren Kameras der Konkurrenz natürlich auch)
seien spezialisierte Computer, mit denen man ausschließlich Bilder
aufzeichnen kann, heutzutage noch auf (altmodischem?) Film, morgen schon
auf einen Chip. Dieser Schritt erscheint unausweichlich. Fraglich ist nur,
wie lange die Kameras für Film ein Nischendasein führen werden, abhängig
davon, dass es Firmen gibt, die mit dem Vertrieb von Filmmaterial genug
Geld verdienen, um die Produktion aufrecht zu erhalten. Dass Kodak
einzelne Filme seines Sortiments aufgegeben hat oder in nächster Zukunft
aufgeben wird, ist charakteristisch für diese Entwicklung. Dass Ilford nur
knapp dem Konkurs entgangen ist und Agfa am Ende ist, zeigt deutlich die
dramatischen Veränderungen des Marktes. Manche hoffen, dass andere,
kleinere Hersteller auch weiterhin Filme anbieten werden, wenn sich die
Großen anderen Betätigungsfeldern mit höheren Gewinnaussichten zuwenden,
das hoffen manche. Ob es so kommt, steht in den Sternen.
Scheinbar ist auch die Funktion der Hebel und Einstellräder an einer
modernen SLR für Kleinbildfilme nicht wirklich verschieden von den
Bedienungselementen einer Nikon F; was aber bei der Nikon F mechanische
Bauteile bewegte, schaltet heutzutage Schaltkreise ein und aus. Sensoren
und Prozessoren haben in modernen Kameras eine unverzichtbare Rolle
übernommen. Sie scheinen, im Vergleich mit dem Personalcomputer, der auf
unseren Schreibtischen steht, nicht sehr eindrucksvoll: 16-bit Prozessor
mit 20 MHz, 128 KB ROM und 4 KB RAM. Einen zweiten Prozessor gibt es auch
in der F100: auch dessen Daten sind nicht eindrucksvoll: 8-bit Prozessor
mit 4 MHz Taktfrequenz, 16 KB ROM und 512 Byte RAM.
In meinem und in Ihrem PC dienen Prozessor und Speicherchips allen
möglichen Zwecken: von der Bildbearbeitung bis zur Verwaltung Ihrer
Schallplattensammlung; ach ja, Tabellen wollen Sie ja auch entwerfen,
Briefe schreiben, das Internet nutzen, Musik auf CD brennen. Der PC muss
alles können und seine vielfältigen Möglichkeiten werden meist nicht
ausgereizt.
Die kleinen, vergleichsweise leistungsschwachen Prozessoren in den
Kameras sind hingegen auf ganz bestimmte Aufgaben getrimmt; nur diese
beherrschen sie, andere brauchen sie aber gar nicht zu beherrschen, denn
andere Aufgabenkommen nicht vor.
Und: Ihre Kamera ist wesentlich kleiner als Ihr PC. In allen modernen
Kameras (von den rein mechanischen abgesehen) muss daher von den
Konstrukteuren vorerst einmal das Platzproblem gelöst werden. Sehen Sie
sich doch die Schnittzeichnungen einer heutigen SLR an, und Sie werden
sehen, dass sozusagen in jeden noch so kleinen Hohlraum elektronische
Bestandteile eingepfercht sind. Dazu braucht es hochflexible Platinen, die
bei der Montage vielfach gefaltet werden müssen, um auch die kleinste
Lücke nützen zu können. Und selbst bei scheinbar typischen mechanischen
Kameras ohne AF, ohne spezielle Belichtungsprogramme und ohne eingebauten
Motor ist es nicht anders: Sehen Sie sich doch die Leica M6 an: wer eine
mechanische Kamera mit der Elektronik für die TTL-Messung füllen will, dem
bleibt kein Platz mehr für den altmodischen mechanischen Selbstauslöser.
Daher hat die Leica seit Jahrzehnten keinen Selbstauslöser. Brauchen Sie
ja auch wirklich nicht. Wollen Sie selbst auch mit aufs Bild, geben Sie
einem Passanten Ihre teure Kamera und bitten Sie ihn, Sie zu knipsen –
sinnvoller Weise aber nicht in Bogota, Mexico City etc.
Alles mögliche schalten wir ein, sobald wir auf den Auslöser der Kamera
drücken – auch der ist bei modernen Kameras ein elektrischer Schalter und
nicht mehr ein Stift, der einen Hebel bewegt. Es beginnt ein komplexer
Vorgang: elektrischer Strom fließt, Schaltelemente messen das durchs
Objektiv fallende Licht, Schaltungen leiten elektrische Ströme
verschiedener Stärke weiter, ein Sensor oder mehrere misst
Helligkeitskontraste und verstellt mittels kleiner Steuermotoren in der
Kamera oder im Objektiv selbst das Objektiv, bis die Sensoren korrekte
Werte messen, aber nicht bloß einmal, sondern zwischen leichtem Druck auf
den Auslöser und verstärktem Druck kontinuierlich (Schärfenachführung),
bis die Aufnahme erfolgt. Aber nicht nur die Schärfe wird mittels
Schaltkreisen eingestellt, auch die Belichtung, wobei gelegentlich in die
Speicher die Ergebnisse von Tausenden Bildern eingespeichert sind, um die
unterschiedliche Helligkeitsverteilung im Motiv zu berücksichtigen (der
Himmel ist meist heller als der Vordergrund, der Himmel ist bei
Querformataufnahmen oben und nicht unten etc.). Und wenn der Fotograf den
Schalter in die Endstellung bringt, was besorgt da nicht die Elektronik
alles! Der Spiegel klappt nach oben, gesteuert von einer Elektronik, die
ihn vor dem Anschlag abbremst, um das Verwackeln der Aufnahme durch den
Spiegelschlag zu verhindern. Die Blende schließt sich auf den vorgegebenen
Wert, das Messsystem für die Belichtung misst das einfallende Licht und
schließt den Verschluss, nachdem der Sollwert erreicht ist, die Blende
öffnet sich wiederum, der Spiegel klappt hoch, der Film wird transportiert
– das alles bis zu 8x in der Sekunde, denn so schnell sind moderne
motorisierte Antriebe.
Und wenn ich Sie langweilen wollte, all diese Vorgänge bei einer
einzigen Aufnahme könnten wir in noch viel mehr Einzelschritte zerlegen.
Mit anderen Worten: wir haben weithin perfekte Aufnahmegeräte; Fehler
passieren immer noch, unscharfe und verwackelte Bilder sind nicht
ausgeschlossen, leider. Aber heutzutage sind die meisten falsch
belichteten Bilder nicht deswegen falsch belichtet, weil die Kamera
überfordert war (sehen wir von den Einwegkameras etc. einmal ab), sondern
weil der Fotograf seinen Kamera-Computer übertölpeln wollte, statt das
Produkt zu akzeptieren, das der Computer von sich aus anbot. Manch einer
soll auch schon schief in den Sucher geblickt haben und dann fehlte beim
gotischen Dom die Kirchturmspitze oder bei der Tante Uschi die Haarpracht,
auf die sie doch so viel Geld verwendet hatte.
Was soll man da verbessern?
Ich denke seit Jahren, der Siegeszug der digitalen Bildaufzeichnung ist
nicht aufzuhalten.
Die Firmen hängen es bloß nicht an die große Glocke, aber mindestens
schon seit 2003 sind Nikon (und Canon) primär Produzenten digitaler
Kameras. Mehr als 80 Prozent ihrer Umsätze macht jede der beiden Firmen
mit Digitalkameras, seien es digitale Sucherkameras, seien es digitale
SLR. Nikon hat - übers ganze Jahr gerechnet - etwa 1/4 weniger Film-SLRs
verkauft (das Tempo dieses Schrumpfungsprozesses beschleunigt sich!). Man
braucht wirklich kein Prophet zu sein, um heute schon zu sagen, dass in
absehbarer Zeit z. B. Nikon (und eine Anzahl anderer Produzenten auch) die
Weiterentwicklung von Film-Kameras einstellen wird (und bald danach die
Erzeugung). Schon heute sieht man kaum mehr neue Modelle von
AF-Sucherkameras in den Auslagen - und wenn, dann hat man an vorhandenen
Modellen kosmetische Änderungen vorgenommen und neue Modellbezeichnungen
erfunden. Das hochgejubelte APS-Format ist überhaupt gestorben, ehe es
richtig zum Leben erwachte.
Und das alles, obgleich die Aufnahmen mit einer einfachen Sucherkamera,
die vielleicht ein Drittel oder die Hälfte einer mittelprächtigen
Digital-Sucherkamera kostet, noch immer um ein Haus schärfer und
detailreicher sind und klaglos auf 40x50 cm vergrößert werden können.
Vergleichsweise teuer sind sie halt, die Digitalkameras, viel teurer
als die gängigen AF-Sucherkameras für herkömmlichen Film. Aber das ändert
sich - die neuen Modelle mit mehr Möglichkeiten und besseren Ergebnissen
werden preiswerter oder wenigstens nicht teurer. Mit der Digitalkamera
erhält man auch keine besseren Ergebnisse. Probieren Sie doch einmal, die
Bilddatei Ihrer Digitalkamera auf 40x50 cm vergrößern zu lassen.
Aber, frage ich, wer vergrößert seine Aufnahmen so stark? Wohin denn
mit den Vergrößerungen?
Bei den digitalen SLRs war Nikon einige Zeit Marktführerin.
Canon und Fuji haben allerdings rasch aufgeholt und Canon hat im Herbst
Nikon mit der Eos 300D sozusagen auf dem falschen Fuß erwischt. Nikon wird
den Preis der D100 senken müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Seit
Frühjahr 2004 gibt es eine preiswertere Variante der D100, die D70, mit
der man - freilich ein halbes Jahr später - mit Canon mindestens
gleichgezogen hat. Aber auch bei Canon bleibt die Entwicklung nicht
stehen, bei der Photokina 2004 wurde die EOS 20D präsentiert und
inzwischen auch eine Nachfolgerin fürs Volksmodell EOS 300D. Inzwischen
ist auch die D70 durch leicht geänderte Modelle ersetzt worden - nur die
Nikon D100 wird nach wie vor angeboten, aber anscheinend wenig gekauft. Ob
sie noch erzeugt wird oder ob lediglich Lagerbestände verscherbelt werden,
ist ein gut gehütetes Geheimnis. Und bei den Profikameras von Nikon werden
ebenfalls neue Modelle verkauft, die D2X und die D2H.
So wird es wohl weitergehen.
Auf dem Massenmarkt ist, wie gesagt, die Ablösung der Film-Kameras
durch digitale Amateurkameras bereits erfolgt.. Wer sich, wie ohnehin 90%
der Verbraucher, mit 9x12 oder 10x15 cm großen Bildern zufrieden gibt, dem
liefert eine 2 MB-Digitalkamera ausreichende Qualität, von den derzeit
erhältlichen 5 und 8 MB-Kameras nicht zu reden. Deshalb zeichnen sich
derzeit als Einstiegslevel Kameras mit 3,3 MB ab, alles darunter sind
Auslaufmodelle.
Das Ende einzelner traditioneller Kamerafirmen kann, muss es aber nicht
bedeuten, so sie sich rechtzeitig umstellen. Manche werden das nicht
schaffen. Konica ist letztlich gescheitert mit ihren eigenständigen
Kameras, Kyocera scheitert soeben. Auch angesehene deutsche Firmen werden
nicht überleben - ersparen Sie mir Namensnennungen. Von anderswoher
irgendetwas zuzukaufen, das Gehäuse ein wenig zu ändern, dafür aber teurer
zu verkaufen, wird spätestens dann nicht mehr reichen, wenn der Markt
nicht mehr so rasant wächst wie etwa von 2003 auf 2004. Das wird in
einigen Jahren der Fall sein. Ohnehin verkaufen heute insgesamt fünf
Firmen 70% aller Digitalkameras, nämlich Canon, Sony, Olympus, Kodak und
Fuji. Alle anderen sind nur mehr Mitläufer, die in einem expandierenden
Markt gerade noch überleben können. Dass darunter so angesehene Firmen
sind wie Rollei, Sanyo, Pentax und Leica, nur am Rande.
Bloß: den Markt der Bildaufzeichnungsgeräte werden sich die
Kameraerzeuger mit Firmen teilen müssen, die aus anderen Bereichen der
Unterhaltungselektronik auf diesen Markt drängen, wie etwa Sony.
Insofern sind die hochwertigen Film-SLRs bereits jetzt Nischenkameras;
übrigens waren in den letzten Jahren bei den Film-Kleinbildkameras mehr
als 90 Prozent AF-Sucherkameras.
Zahlen gefällig?
2004 hatten Digitalkameras in Deutschland einen Wertanteil von 94%;
2004 waren nur 17% der verkauften Diigtal-SLRs analoge Modelle, 83%
digitale Kameras. Der Wert der verkauften Geräte ist 2004 gegen dem
Vorjahr um 35% auf 330 Mio Euro gestiegen. Boomartig" steigt zurzeit der
Absatz von digitalen Spiegelreflexkameras. Hier beträgt der
Halbjahreszuwachs 2005 knapp 150 Prozent. 2004 sind insgesamt rund 140.000
digitale Spiegelreflexkameras in Deutschland abgesetzt worden. Gleichzeitig fiel
2004 gegenüber 2003 der Wert der
verkauften Filme aller Art gegenüber um 25% auf 330 Mio Euro.
(Quelle:
www.photoindustrie_verband.de)
So wie es aber immer noch Leute gibt, die sich mit ihren Füßen
fortbewegen oder auf dem Rücken von Pferden, wird es auch in absehbarer
Zukunft Leute geben, die mit einem Stück Feinmechanik aus Messing,
Aluminium, Stahl und seltenen Erden auf fotochemischen Film Aufnahmen
machen wollen. Leute auch, die auf diese Weise beweisen wollen, dass ja
nicht das Stück Mechanik oder die elektronisch gesteuerte Kamera ein gutes
Bild erzeugen, sondern der Mensch, der durch den Sucher der Kamera blickt
und im richtigen Augenblick den Auslöser drückt.
Und auch in Zukunft wird es schließlich Leute geben, denen in Wahrheit
ja nicht die Aufnahme etwas bedeutet, sondern das klaglose Funktionieren
ihres teuren Stücks Feinmechanik.
Wenn Sie mir bis hierher gefolgt sind, frage ich Sie: tun wir das -
mehr oder minder - nicht auch schon heute? Warum sollten wir denn sonst
unbedingt mit einer dreißig oder vierzig Jahre alten Kamera wie der Nikon
F recht unbequem, seien wir ehrlich, eine Aufnahme machen wollen, die wir
mit einer AF-Sucherkamera aus Plastik (pfui!) oder mit einer hochmodischen
Digitalkamera schneller und ohne Nachdenken auch machen könnten?
Ich jedenfalls erfreue mich (ganz offen gesagt) auch am bloßen
Funktionieren meiner alten Nikon F. Sie hoffentlich auch an ihrer F, F2
etc. Sollten Sie aber eine gut erhaltene Nikon SP besitzen, ganz ehrlich:
ich beneide Sie von Herzen.
Noch ist nicht aller Tage Abend: Manche möchten eine Renaissance der
Sucherkamera mit Wechselobjektiv herbeireden und manche Firmen machen mit
solchen auch Geschäfte. Ob
Cosina (Letztere unter dem Label
Voigtländer) viel Geld verdient, bleibe dahingestellt, aber der
Entwicklungsaufwand für diese Nischenmodelle ist ja letztlich nicht sehr
hoch. Konica jedenfalls ist mit der (längst nicht mehr erzeugten)
Hexar RF auf die sprichwörtliche Nase
gefallen.
Ich denke, es sind Nischenkameras, an denen man, wie Cosina und mit
viel Glück in Zukunft vielleicht auch wieder einmal Leica, durchaus
verdienen kann
Eine Nikon F6 für Kleinbildfilm wird es daher nicht mehr geben, habe
ich hier zuletzt noch im Dezember 2003 geschrieben. Es ist ein Jammer mit
den Propheten - nicht zuletzt deshalb sind ihre Jeremiaden seit den Zeiten
des Alten Testaments so beliebt.
Ende September 2004 wurde bekannt, dass Nikon eine solche F6
tatsächlich auf den Markt bringt. Offenbar sieht man bei Nikon die
Möglichkeit, auch weiterhin mit einer Profikamera für Silberhalogenidfilm
Geld verdienen zu können.
Dazu kommt aber, dass der Entwicklungsaufwand für diese neue Kamera so
groß nicht gewesen sein dürfte. Denn im Hause Nikon sind ja alle die
Neuerungen, die in die F6 eingebaut werden sollen, ja ohnehin vorhanden,
nicht zuletzt wurden sie für die Nikon D2X entwickelt, vom noch genaueren
Verschluss über die bessere Belichtungs- und Entfernungsmessung bis zum
verbesserten System für die Blitzbelichtungsmessung. Insofern war die
Nikon F5 nicht mehr ein absolutes Spitzenprodukt. Nunmehr produziert Nikon
wiederum ein entsprechendes Spitzenmodell. Das Bessere ist der Feind des
Guten.