LEICA M6, M7 und MP
mit Voigtländer (Cosina) Color-Skopar 2,5/35 mm: 
   

Dies ist sicher die Ausrüstung (neben dem unbeliebten Elmar 2,8/50, das sich ins Gehäuse einschieben lässt und dann noch flacher ist als das Color-Skopar), die am wenigsten Platz braucht und die dennoch vielseitig verwendbar ist. Um unter 400 Euro bekommen Sie aber auch eine neue Version dieses Objektivs, gleich mit Bajonettfassung für M-Leicas. Dieses Objektiv schaut so aus:

 

Die Brennweite 35 mm ist heute gleichsam zur <Normalbrennweite> an Stelle der Objektive mit 50 mm Brennweite geworden. Gegenüber diesen Objektiven haben die Objektive mit 35 mm Brennweite den Vorteil des größeren Bildwinkels und der größeren Schärfentiefe, was scharfe Aufnahmen auch ohne ganz exakt richtige Entfernungseinstellung ermöglicht.

Natürlich ist das derzeit von Leica angebotene Summicron-M 2,0/35 mm ASPH ein hervorragendes Objektiv zu freilich auch hervorragendem Preis; es liefert dafür technisch hervorragend scharfe Aufnahmen - den Unterschied sieht der Normalmensch m. E. erst bei Vergrößerungen über 30x40 cm, wenn überhaupt. Alle früheren 35 mm Objektive von Leica bzw. Leitz sind summa summarum weniger gut als das Color-Skopar und als Sammelobjekte allenfalls auch nicht preislich günstiger.

Zusätzlich ist das Summicron-M (so wie seine Vorgänger) größer als das Color-Skopar und beult das Sakko bzw. die Handtasche deutlich mehr aus. Und darauf kommt es ja an, wenn es um die Kompaktheit einer Fotoausrüstung geht. Um etwa eine halbe Blende ist das Summicron auch lichtstärker, doch denke ich, dass dieser Unterschied heute infolge hervorragender Filme mit höheren Empfindlichkeiten weitgehend bedeutungslos geworden ist.

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© Peter Lausch
Zuletzt geändert am
31.1.2010