|
Die
Leica Peter LAUSCH |
|
SITEMAP | IRLAND | NIKON-STORY | KAMERAS | E-MAIL | LEICASTORY |
Literatur zur LEICA (Eine kleine Auswahl samt subjektiver Bewertung) |
|||
|
LEICA III, 1931
mit Bedienung Kauf
einer
|
Die LEICA
war infolge ihrer Bauart und ihres Formats eine von den Zeitgenossen
wirklich als sensationell empfundene Kamera. Sie fand sogleich
enthusiastische Anhänger, die sie überschwänglich lobten. In der
Zeitschrift Photofreund schrieb schon 1925 ein begeisterter Journalist:
"Der Kinofilm als Aufnahmematerial hat unbedingt seine Vorteile,
denn er besitzt ein feineres Korn als die Platte und lässt eine sehr
starke Vergrößerung zu. Wir haben bei der LEICA also als Basis den
Kinofilm, und nun kommt alles darauf an, wie das Problem seiner
Benutzung für fotografische Zwecke gelöst worden ist. Von der LEICA
kann man mit voller Überzeugung sagen, daß sie die ideale Lösung
darstellt. Das ist keine Übertreibung." Curt Emmermann, Fritz Vith Auch für
dieses Buch gilt sinngemäß das zum Buch Emmermanns Gesagte:
Bedienungsanleitung und Darstellung der systemimmanenten Vorteile des
Kleinbildfilms und der Kleinbildkamera an Hand der LEICA. Und ebenso wie
in Emmermanns Buch wird erläutert, wie man einen Film in die Kamera
einlegt, nachdem man die Meterware in passende Länge geschnitten und
mit der Schneidelehre ABLON den Filmanschnitt zurechtgestutzt hat.
Solche Beschreibungen gibt es zwar auch im Internet (z. B.
bei
mir), aber es ist ganz nützlich, nachzulesen, dass die fertig
konfektionierten Filme früher einen längeren, für die LEICA passenden
Filmanschnitt gehabt haben, der in den späten 50er-Jahren zum heutigen
Stummel verkümmert ist (und mehr ist für moderne Kleinbildkameras auch
nicht nötig). Junge Leser glauben nämlich oft, den Film müsse man
wegen eines Konstruktionsfehlers der Schraubleicas so kompliziert
einlegen. Dr. Paul Wolff Wer eine
erweiterte Bedienungsanleitung für seine Schraubleica sucht, ist hier
fehl am Platz. Wer aber eine mit schwer übertrefflicher Prägnanz
geschriebene Darstellung der Möglichkeiten der Kleinbildkamera an Hand
der LEICA lesen will, für den ist der "Dr. Wolff"
unverzichtbar. Da schreibt ein wahrer Begeisterter über eine Kamera,
dessen bildnerische Möglichkeiten er als Erster wirklich genutzt hat.
Wer den durchaus zeitbezogenen Text von Dr. Wolff liest, der versteht die wahre
Faszination, die von der LEICA ausgegangen ist. Allein dieses Textes
wegen sollte man das Buch gelesen haben. Heinrich Stöckler Das ist
kein Lehrbuch; das ist - mit Beiträgen verschiedener Autoren - eine Darstellung der Verwendbarkeit der LEICA im
kriminalpolizeilichen Erkennungsdienst, in der Medizin, bei rassenkundlichen Forschungen und dergleichen. Dementsprechend sind dann
auch die Abbildungen, von eklig bis schwer zu ertragen. Wer sich gerne
frühe Farbfotos von Hautkrebs und Hauttuberkulose anschaut, der wird
mit diesem Buch sicher glücklich werden. Ich nicht. Immerhin, Stöckler
zeigt auch die Möglichkeiten für Fotoserien (etwa bei Aufnahmen von
Kindern) und Reportagen, die sich mit einer handlichen und
unauffälligen Kamera wie der LEICA bieten. Andrew Matheson Die deutsche Übersetzung des englischsprachigen Buches von Matheson, The Leica Way, beschreibt in aller Ausführlichkeit die Bedienung der Schraubleicas und der LEICA M 3 und gibt Hinweise auf den Einsatz des zahlreichen Zubehörs, insbesondere die Auswahl geeigneter Brennweiten für die einzelnen Aufnahmegebiete. Gäbe es das Buch von Kisselbach nicht (s. u.) wäre Mathesons Buch ein größerer Erfolg beschieden gewesen, aber immerhin ist Matheson in den USA und Kanada das, was bei uns in deutschsprachigen Ländern Kisselbach war. Theo Kisselbach Kisselbach
hat das wahrscheinlich klassische Buch über die Leica verfasst. Es ist
in vielen Auflagen erschienen, zuletzt 1998 im Lindesmanns Verlag ein
Reprint der Auflage von 1969 in nicht in jeder Hinsicht überzeugender
Druckqualität. Aber besser als nichts! Theo Kisselbach Im
handlichen Format der damaligen Foto-Dienst-Hefte, jedoch im erweiterten
Umfang von ca. 180 Seiten und als Ganzleinenband, erschien das Kleine
Leica-Buch. "Das Büchlein hat seit seinem Erscheinen viele Freunde
gewonnen. Dazu hat seine moderne Aufmachung und die lebendige Art, einen
komprimierten Leitfaden für das kleine Wunderwerk aus Wetzlar zu geben,
bestimmt viel beigetragen. Es ist jeden Leica-Besitzer eine Fundgrube
des Wissens um die fast unerschöpflichen Möglichkeiten seiner Kamera,
ein treuer Begleiter auf seinen photographischen Streifzügen." -
Originalton Photo-Magazin 1953. Paul-Henry van
Hasbroeck Üppig bebilderte Darstellung aller Modelle samt Objektiven. Knapper Text und gewisse Lücken beim Zubehör. Aber immer noch ein Standardwerk, trotz der nachfolgenden Ausgabe vom selben Autor in englischer Sprache: Leica in Colour, in der das Schwergewicht auf schönen Fotos schöner Kamera samt Zubehör liegt. Dennis Laney Kleiner im Format als "der Hasbroeck", kleinere Abbildungen, aber mehr Text und mehr Zubehör - die Wahl fällt einem schwer. Und würde sich der Herr Laney mit Herrn Hasbroeck und dem Herrn Rogliatti zusammentun - dann wäre das Standardwerk auf dem Markt. Gianni Rogliatti Viele schöne Abbildungen mit ausreichend Text und dank geringem Alter des Buches einigermaßen aktuell hinsichtlich der Beschreibung der einzelnen Modelle der Kameras und der Objektive, wenn auch naturgemäß nicht auf dem neuesten Stand. Aber über den geben ohnehin die Druckschriften der Leica Camera AG. Auskunft. Erwin Puts Kein Buch,
aber dennoch aufgenommen: Wollen Sie nachempfinden, auf welche Weise Leitz die Leica dem Publikum
präsentierte, so hat Puts für Sie eine Sammlung von Prospekten und
Druckschriften der Firma Leitz und ihrer Vertretungen zusammengestellt
und präsentiert sie auf dieser CD. Diese Sammlung gibt gleichsam einen
ungefilterten Blick in die Vergangenheit frei. Außerdem ist die CD auch
noch überaus preiswert und ganz einfach bei Puts über dessen Website
zu bestellen. Erwin Puts Auf englisch beschreibt der Holländer Erwin Puts die optischen Leistungen aller je von Leitz und Leica auf den Markt gebrachten Objektive für die Schraub- und M-Leicas, aber auch für die SLR-Kameras der Firma. Interessieren Sie sich für die Geschichte des Objektivbaues, ist das Buch das Richtige für Sie; wollen Sie ein neues Objektiv kaufen, fasse ich das Ergebnis laut Puts in einem Satz zusammen und erspare Ihnen damit den Kauf des Buches: es gibt einfach nichts Besseres. Und das Zweitbeste? Die Vorgängerversion der heute produzierten Objektive. Danach kommt lange nix. Jetzt wissen Sie´s.
In Deutsch und Englisch, aber entgegen dem Titel auch mit Rückblicken auf die Entwicklung der Leica ab 1914. Ausgezeichnet und kundig, wenn auch mir persönlich ein wenig zu offizieller Ton. Mir klingt es manchmal ein wenig nach Aussendung des Werkspressedienstes - oder wie immer er bei der Leica Camera AG. heißen mag. Mit Abbildungen aller Modelle der M-Leicas!
Curt Emmermann Kein
Buch, sondern eine Vorgängerin der heutigen Zeitschrift Leica
Fotografie International. 1931 erschien, angeregt durch den großen
Erfolg seines Buches die von Curt Emmermann herausgegebene Zeitschrift
zur LEICA, die in den 30er-Jahren aus markenschutzrechtlichen Gründen
umbenannt werden musste. Eine fotogeschichtliche Quelle ersten Ranges,
bot sie doch damals Aktuelles und Wissenswertes und gibt Einblick in die
damaligen Probleme der Anwender - praxisnahe Beiträge. Interessant sind
auch die Bilder, zum Teil von nachmals weltbekannt gewordenen Fotografen
wie Alfred Eisenstaedt und den langjährigen Reporter der längst
eingegangenen Illustrierten
Quick, Hans Hubmann. Für den fotohistorisch Interessierten ist sie
sicherlich auch heute noch von Interesse. Mit vielen heutigen
einschlägigen Zeitschriften, die loben, was Inserate bringt, hat die
Zeitschrift keine Ähnlichkeit, in der bescheidenen Machart allerdings
auch nicht. Hinweis: Und wenn
Sie eine wahre Schatztruhe an primär amerikanischer und englischer
Leica-Literatur öffnen wollen, dann gehen Sie doch einmal zur Site von
Alibris
in den USA und geben Sie einfach das Wort Leica ein. Sie werden staunen,
was es alles gibt. Und sollte Ihr Buchhändler in Buxtehude etc. dies
oder jenes nicht führen, bestellen Sie übers Internet, womit ich weder
für Amazon Reklame mache noch auch nur das Geringste gegen Buxtehude
schreibe. Ich hätte natürlich statt Buxtehude auch Wien schreiben
können. |
||
| Hinauf |
Peter
LAUSCH Rechtliches |
||