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Inhalt
Einleitung
AHNEN
URLEICA
LEICA I
Compur-
LEICA
1. Wechsel-
objektive
LEICA II
Standard-
LEICA
LEICA III,
IIIa IIIb,
IIIc,
IIId etc.
LEICA IIIf
LEICA IIIg
LEICA M2
LEICA M3
LEICA M1
LEICA M4
LEICA M5
LEICA M6
LEICA M7
Ausklang
1931 mit
der LEICA
fotogra-
fieren
Bedienung
einer Schraub-
LEICA
Kauf einer
gebrauch-
ten LEICA?
Literatur
Hochmut vor dem Fall |
Leica M4, M4-2 und M4-P
Leica M4
Die
1967 vorgestellte LEICA M4 vereinigt die Vorzüge der LEICA M3 und der M2 in einer Kamera und weist einige weitere Verbesserungen gegenüber
jeder dieser Kameras auf.
Das
wahrscheinlich Wichtigste: der Weitwinkelmess-Sucher der M4 zeigt, wie
der Name ja schon andeutet, die Leuchtrahmen für die 4 vorwiegend
verwendeten Brennweiten der LEICA-Objektive an: 35, 50, 90 und 135mm.
Erstmals werden damit die in der gestalterischen Fotografie in der
Praxis vorwiegend verwendeten Brennweitenbereiche im Sucher einer LEICA
angezeigt. Damit fällt die Notwendigkeit weg, Weitwinkelobjektive mit
Sucherbrille zu verwenden, wie bei der LEICA M3. Leitz, bzw. um
wenigstens einmal den offiziellen Firmennamen zu schreiben, die Ernst
Leitz GmbH, hat sich damit der Entwicklung hin zur häufigeren
Verwendung von Weitwinkelobjektiven angepasst. Gleichzeitig wird aber
auch die einfachere Verwendung eines handlichen 135er ermöglicht, weil
neben dem Elmarit 2,8/135 auch das Tele-Elmar 4/135mm weiterhin nutzbar
bleibt. Der im M4-Universalsucher erscheinende Leuchtrahmen für den
jeweiligen Bildausschnitt beginnt mit dem Bildfeld für die
Weitwinkelbrennweite 35mm. Im Zentrum dieses, praktisch das ganze
Bildfeld erfassenden Rahmens sehen Sie das Bildfeld für das
135mm-Objektiv. Bei Ansetzen eines Objektivs der Brennweite 50mm oder
90mm wird ebenso automatisch der jeweilige Bildrahmen für diese
Brennweiten angezeigt. Alternativ können Sie, wie von den älteren
Modellen gewohnt, durch den als Hebel ausgebildeten Bildfeldwähler links
neben der Kamera gleichsam probeweise den Rahmen für eine der anderen
Brennweiten einspiegeln
Mit
der LEICA M4 wird auch das Filmeinlegen sozusagen serienmäßig
vereinfacht. Die LEICA M4 hat serienmäßig ein Schnellwechselsystem. An
Stelle einer herausnehmbaren Aufwickelspule, bei der der Filmanschnitt
unter einer Metallzunge befestigt und sodann die Aufwickelspule, die
Filmkassette und der Filmanfang dazwischen in das Kameragehäuse
eingeschoben werden muß (wobei die Klappe in der Rückwand bei der
Kontrolle der richtigen Filmlage hilft), tritt ein ganz einfacher
Vorgang: Bodendeckel abnehmen, Filmanschnitt aus der Patrone ein Stück
herausziehen, sodass er in eine Art Dreizackhalterung (Werbedeutsch von
Leitz!) passt, Kassette mit Filmzunge in die Kamera einschieben, Deckel
aufsetzen, Film transportieren! Das ist es. Haben Sie das einmal
gemacht, wechseln Sie mit diesem System den Film ebenso schnell wie mit
allen modernen Kameras mit allerlei Einlegehilfen.
Haben
Sie meine Geschichte der LEICA von Anfang an gelesen, wissen Sie, dass
ich an der Art des Filmeinlegens bei den Schraubleicas genug
herumgemeckert habe. Jetzt meckere ich nicht mehr. Zur Not wechseln Sie
den Film an der LEICA M4 (und allen Nachfolgemodellen) sogar mit
Handschuhen. Vorbei ist naturgemäß auch die Zeit der mühseligen
Verlängerung des Filmanschnitts per Hand oder mit Hilfe einer
speziellen Schablone mit dem schönen Namen ABLON, wie sie auch für die
Schraubleicas angeboten wurde.
Die
Vorzüge dieses Schnellladesystems waren so offenkundig und überzeugend
gegenüber der bisherigen Methode des Filmeinlegens bei LEICA M3 und M2,
dass diese spezielle Dreizackspule auch gesondert zum Einbau in die
älteren Modelle angeboten wurde. Falls Sie eine solche M3 oder M2
kaufen, prüfen Sie, ob diese Modifikation vom früheren Eigentümer
vorgenommen wurde. Sie ersparen sich in diesem Fall auf Dauer viel Mühe
und einigen Ärger.
Beibehalten
wurde bei der LEICA M4 die Suchervergrößerung der LEICA M2: 0,72
gegenüber 0,92 bei der LEICA M3. Anders wäre der größere Rahmen für
die Brennweite 35mm nicht einzuspiegeln gewesen. Beibehalten wurde auch
der Verschluss mit seinen 11 Belichtungszeiten von 1-1/1000 Sekunde. Auf
Grund der entsprechenden Ausnehmung im Einstellknopf kann die
Einstellung der Verschlusszeiten mit dem aufsetzbaren speziellen
Belichtungsmesser von Metrawatt gekuppelt werden, den es in
verschiedenen Auflagen gibt. Am empfehlenswertesten ist die zeitlich
letzte und damit jüngste Ausführung mit CdS-Messung und einer in das
Gehäuse des Belichtungsmessers eingelassenen Taste an Stelle des
hervorstehenden T-förmigen Drückers. Mit den frühen Ausführungen
dieses Belichtungsmessers noch mit Selen-Zelle werden Sie wahrscheinlich
wenig Freude haben, Selenzellen haben die bedauerliche Eigenschaft, im
nunmehr ehrwürdigen Alter von ca. 40 Jahren früher oder später
sozusagen den Geist aufzugeben und Ersatz gibt es keinen mehr.
Unglücklicherweise gibt es auch bei den späteren Modellen ein kleines
Problem: alle verwenden sie eine PX13 oder gleichartige PX625-Batterie
(von anderen Firmen gab es andere Typenbezeichnungen), welche
Quecksilber enthält und mit Ende 2000 nicht mehr erzeugt werden darf.
Diese Batterien haben eine Spannung von 1,35 V. Es gibt zwar gleich
große Batterien mit der Bezeichnung PX625A, PX625U, LR9 in Form von
Alkalibatterien, aber leider mit einer Spannung von 1,5 V. Sie werden
einen Testfilm machen müssen, um festzustellen, wie ihr Leicameter mit
der höheren Spannung fertig wird und wenigstens
ich kann nicht garantieren und übernehme auch keinerlei Haftung, dass
er die höhere Spannung überlebt. Der große Vorteil der
Quecksilberbatterien war die gleichbleibende Stromspannung während der
sehr langen Lebensdauer der Batterien. Alkalibatterien kommen da nicht
mit, Sie müssen daher damit rechnen, dass in absehbarer Zeit alle Ihre
schönen Geräte mangels geeigneter Batterien nicht mehr verwendbar
sind. Das gilt nicht nur für den Leicameter, das gilt auch für die
LEICA M5, welche eine gleichartige Batterie verwendet. Ein schwacher
Trost mag es sein, dass auch die Konkurrenz von diesem Problem nicht
verschont bleibt: Die Nikon F Photomic T benötigt für den
Belichtungsmesseraufsatz zwei derartige Batterien und viele andere
Kameras aus den 60er-Jahren verwenden sie auch.
Neuerdings gibt es
alternativ auch wieder 1,35 Batterien, wie sie bei Hörgeräten
verwendet werden. Das erspart die oben angeführten Probleme; diese
Batterien haben bloß einen Schönheitsfehler: wird die Batterie aus der
Verpackung genommen, produziert sie Strom, auch wenn der
Belichtungsmesser gar nicht betätigt wird. Im Durchschnitt sollen diese
Batterien max. 4 Monate halten.
Ohnehin
gibt es Leute, die meinen, der Leicameter störe die Harmonie der
äußeren Erscheinung der LEICA M4. Das ist natürlich Geschmacksache.
Vielleicht verwenden Sie ohnehin einen Handbelichtungsmesser.
Unbestreitbar sind Sie aber bei der Belichtungsmessung ein wenig
langsamer als mit der M6 mit TTL-Belichtungsmessung. Denn, wie messen
Sie? Sie nehmen die Kamera ans Auge, blicken
durch den Sucher und visieren das Motiv an. Gleichzeitig drücken Sie
die Messtaste des Leicameter, die den gemessenen Wert beim Loslassen
fixiert. Sie setzen die Kamera ab, kontrollieren, welche Blende zur
eingestellten Belichtungszeit passt, korrigieren gegebenenfalls die
Einstellung und danach machen Sie dann Ihre hoffentlich richtig
belichtete Aufnahme. Mit einem Handbelichtungsmesser sind Sie auch nicht
schneller. Wirklich schneller geht es nur mit TTL-Messung.
An
sich ist aber gegen den Leicameter nichts zu sagen. Der
Belichtungsmesser hat ein Messfeld, das etwa dem Bildfeld einer
90mm-Brennweite entspricht. Bei kürzeren Brennweiten haben Sie daher
eine Art eingeschränkter Spotmessung, bei einem Elmarit oder Summicron
90mm eine Integralmessung und bei 135mm wird eben mehr als das Bildfeld
des Objektivs gemessen. Was in die Messung Ihres Belichtungsmessers
eigentlich wirklich einfließt, können Sie durch Einspiegelung des
Bildfeldes für 90mm mit Hilfe des Bildfeldwählers leicht feststellen.
Erstmals
hat die M4 auch eine Schrägkurbel (Originalton Leitz), das heißt, die
Rückspulkurbel ist abgewinkelt, sodass Sie die Messtaste der älteren
Modelle des Leicameters beim Filmrückspulen nicht behindert - dieses
Problem wurde ein zweites Mal durch eine andere Form der Messtaste des
Belichtungsmessers gelöst.
Übrigens: Auf der Basis der LEICA M2
erzeugte die Firma auch eine sucherlose Version für vorwiegend
wissenschaftliche Zwecke und für die Verwendung am Visoflexansatz: die
MDa. Die MDa verkaufte sich nicht gut und so waren offenbar Gehäuse
übrig, welche beim Bau der letzten Serie der M4 verwertet wurden. Auf
diese Weise entstanden LEICAs M4 ohne Selbstauslöser (der ja für
wissenschaftliche Aufnahmen etc. nicht benötigt wurde), aber unter
Beibehaltung des Schlitzes im Boden der Kamera, in den ein
beschriftbarer Plastikstreifen eingeführt werden konnte (ganz praktisch
vor der Verbreitung der heutigen Datenrückwände, bei denen mittels
schwacher Lichtblitze die Daten auf den Film belichtet werden). Sollten
Sie wider Erwarten eine solche LEICA M4 auf der Basis einer LEICA MDa
besitzen, preisen Sie sich glücklich: Sie sind damit Eigentümer einer
in nur 200 Stück im Jahr 1975 gefertigten Serie mit entsprechend hohem
Sammlerwert.
Können
oder wollen Sie auf die TTL-Messung der Belichtung verzichten und mit
den vorhandenen Sucherrahmen auskommen (mit anderen Worten, kein
Summilux 1,4/75mm und kein Objektiv mit einer Brennweite von weniger als
35 mm verwenden), ist die LEICA M4 eine uneingeschränkt
empfehlenswerte Kamera.
Pech für Leitz war, dass sozusagen alle Welt
eine Spiegelreflexkamera wollte und die Messsucherkamera vom Typ der
LEICA einfach und schlagartig aus der Mode kam. Die Verkaufszahlen
sanken rapide. Eine neue Kamera musste her, eine mit
TTL-Belichtungsmessung. Und sie kam und wurde erzeugt, während noch die
Produktion der LEICA M4 lief: die LEICA M5. Darüber mehr
hier.
LEICA M4-2
Aus
wirtschaftlichen Gründen und mangels Nachfrage wurde die Produktion der
LEICA M4 im Jahre 1975 in Deutschland eingestellt. Dafür gab es 2
Hauptgründe: einerseits der Siegeszug der SLRs aus Japan, andererseits
steigende Herstellungskosten im Hochlohnland Deutschland. Leitz legte
das Hauptaugenmerk auf die eigene Linie von Spiegelreflexkameras und auf
die Leica M5. Die Spiegelreflexkameras waren von hoher Qualität, aber
halt technisch ein wenig zurückgeblieben und die Käufer wollten anderes.
Auch mit der M5 war wirtschaftlich nichts zu gewinnen: die schon damals
dem Althergebrachten zugeneigte Klientel wollte die Leica M5 nicht.
Das Aus für die
klassischen LEICA schien gekommen, hätte es nicht eine Handvoll Leute
gegeben, die nicht bloß Groschenzähler waren, sondern an die Zukunft
ihres Produktes glaubten. Um es mit einem seither in Mode gekommenen
Ausdruck zu umschreiben: Ihre Vision war die Weiterführung der
Produktion der klassischen Sucher-LEICA, umso mehr, als ja auch die
Verkaufszahlen der - um Jahre verspätet auf den Markt gebrachten -
Spiegelreflexkamera nicht eben berauschend waren.
In Kanada wurde in dem Anfang der 50er-Jahre primär für
die Abwicklung von Rüstungsaufträgen gebauten Werk in Midland/Ontario
(das inzwischen schon längst wieder verkauft ist, aber das ist eine
andere Geschichte) die Erzeugung einer geringfügig abgespeckten M4 in
Form der LEICA M4-2 wieder aufgenommen.
Maßgebend dafür war, dass bei
Einstellung der Produktion der M-Leicas die Verkaufszahlen für die teils
in Kanada entwickelten, teils in Kanada gebauten Objektive sinken und
die kanadische Firma <Ernst Leitz Canada Limeted> damit ihr
kommerzielles Standbein verlieren würde. Walter Kluck, der Präsident der
Firma intervenierte im Stammwerk, damit die für die Produktion der M4
benötigten Maschinen nach Midland transferiert würden und dann dort die
Produktion weitergeführt wurde. Aber die alten Herren in Wetzlar wollten
nicht recht: ja, könnte denn Kluck den Absatz einer genügenden Anzahl
von Kameras zu vernünftigen Preisen garantieren? 4000 Stück sollten es
dem Vernehmen schon sein. Walter Kluck ( 1922 - 1996) ließ sich nicht
beirren: auf Geschäftsreisen zu den Hauptabnehmers sammelte er Aufträge
(insgesamt für 9000 Stück) und infolge der niedrigeren Lohnkosten in
Kanada einerseits und infolge einiger Vereinfachungen andererseits
konnte er die Kamera zu einem konkurrenzfähigen Preis anbieten, samt
entsprechender Gewinnspanne.
Weitestgehend entspricht die
M4-2 der M4, allerdings entfiel der Selbstauslöser; außerdem wurde ein
Blitzkontakt in den Sucherschuh eingebaut (wahrlich kein weltbewegender
Fortschritt) und zusätzlich serienmäßig eine Motorkupplung. Damit
wurde die M4-2 die erste LEICA mit einem ohne Probleme und ohne
spezielle Adaptierung ansetzbaren Motor, der bis zu 3B/sec schaffte.
Beim Motor muss man aufpassen: er schaut zwar ähnlich aus wie der Motor
zur M2 und M4, passt aber nicht; dafür ist der Motor für diese
Kameras, weil viel seltener, sehr viel teurer.
Zwischen 1977 und 1980 wurden insgesamt 16.000 M4-2
erzeugt, alle in Schwarz, mit Ausnahme der zum 100. Geburtstag Oskar
Barnacks aufgelegten Sonderserie. Insgesamt 1.000 LEICA M4-2 vergoldete
Kameras wurden erzeugt - und auch verkauft.
Für den heutigen Käufer sind vielleicht noch 2
Kleinigkeiten von Interesse, weil sie zeigen, worauf die Sammler
reagieren: Obgleich alle M4-2 in Kanada erzeugt wurden, tragen einige
auf der Deckkappe die Aufschrift "Wetzlar". Diese Kameras sind
wesentlich teurer. Auch wurden ca. 95 Kameras mit dem bekannten roten
Leica-Logo ausgeliefert; sie tragen die Nummern 1,468.001 bis 1,469.091.
Das wissend, kleben manche Leute auf ihre M4-2 das heute lieferbare
LEICA-Logo (das ja auf die M6 nur aufgeklebt wird) auf ihre M4-2 und
verlangen exorbitante Preise für die dadurch entstandene Rarität.
Alles in allem sind die LEICA M4-2 heute sehr interessante
Kameras für jeden, der eine gebrauchte M-Leica sucht und auf die
TTL-Messung verzichten kann. Da Leicas aus Kanada bei Sammlern nicht so
begehrt sind wie die Exemplare aus Wetzlar, sind sie meist wesentlich
billiger zu erhalten als eine LEICA M4 in vergleichbarem Zustand.
LEICA M4-P
1980 wurde
die gegenüber der M4-2 verbesserte M4-P auf den Markt gebracht und bis 1987
erzeugt, als
die Nachfrage nach der M4-P infolge der Neueinführung der M6 mit
TTL-Messung absank.
Von der M4-2 unterscheidet sich die ebenfalls nur in
Kanada erzeugte M4-P durch die insgesamt 6 Leuchtrahmen gegenüber den 4
Rahmen bei der M4-2. Neu waren die Rahmen für 28mm und für 75mm.
Letzterer wurde durch die gleichzeitige Einführung des Summilux
1,4/75mm notwendig, das auch heute noch lieferbar ist. Das beliebte
aufklebbare Leica-Logo findet sich auf allen M4-P.(Abbildung
und Kurzbeschreibung hier).
Beinahe 80% aller ca. 22500 M4-P
wurden mit schwarz verchromtem Gehäuse ausgeliefert, das sind 18057
Stück, der Rest von 4334 Stück war hell verchromt. Nur hell verchromt
gab es 2500 Stück M4-P anlässlich des 70. Jahrestags der Urleica Oskar
Barnacks. Es gibt somit auch 1834 hell verchromte M4-P ohne diesen
Aufdruck.
Und wenn man unbedingt einen aufsetzbaren Belichtungsmesser
für die M4, M4-2 und M4-P haben will? Für diese Kunden gab es den
Leicameter MR stilecht in Schwarz und hell verchromt, ausgestattet
leider mit einer Quecksilberbatterie PX 625, die in der EU seit 1.1.2001
nicht mehr erzeugt werden darf, was daher Ersatzlösungen nötig macht -
siehe oben.
Die M4-P ist also sozusagen eine M6 ohne
TTL-Belichtungsmessung.
Infolgedessen ist sie bei Sammlern und vor allem
bei Anwendern sehr begehrt und recht teuer. Falls Sie die zusätzlichen
Sucherrahmen entbehren können (weil Sie etwa das teure und schwere
Summilux 1,4/75mm ohnehin nicht besitzen), sind Sie mit einer M4 oder
M4-2 preislich besser bedient.
Ohnehin sollten Sie sich bei gut erhaltenen und daher
teuren M4-P die Frage stellen, ob Sie sich nicht gleich eine gebrauchte M6 mit
TTL-Messung, oder gleich eine M7 oder eine MP kaufen sollten: Sie ersparen sich den Kauf des Leicameters
und in Zukunft Batterieprobleme. Aber Sie müssen entscheiden, nicht ich,
denn die neuen Kameras kosten viel Geld.
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