Die LEICA M3


 Jede Firma entwickelt ihre Produkte weiter. So entstehen Entwürfe für neue Kameras, werden verworfen, beiseite gelegt, vergessen, oder aber bei passender Gelegenheit wieder hervorgeholt und verbessert.
   
Bei Leitz war es nicht anders. Wahrscheinlich noch zu Lebzeiten Oskar Barnacks wurde bei Leitz mit der Entwicklung einer LEICA IV begonnen, die eine der wichtigsten Schubladenkameras dieser Firma darstellt. 

Die LEICA IV, von der noch mindestens ein Exemplar im Werksmuseum vorhanden ist, unterscheidet sich sowohl vom Aussehen als auch im Innenleben ganz wesentlich von den um 1935/1936 verkauften LEICAmodellen (LEICA II, LEICA III, LEICA Standard). Die Kamera behält zwar an sich das schlanke Gehäuse mit den abgerundeten Seitenflächen bei, das für alle SchraubLEICAs typisch ist. Sie weist jedoch bereits einen Messsucher auf, in welchem, nach dem Vorbild der Contax das Bild des Entfernungsmessers mittig eingespiegelt ist. Dadurch entfällt der lästige und (relativ gesehen) umständliche Wechsel von Einblick in das Fenster des Entfernungsmessers, um die Schärfe einzustellen und danach im eigentlichen Sucher die nachfolgende Festlegung des Bildausschnitts. Damit wären auch die vielen ein wenig unscharfen Aufnahmen vermieden worden, die mit SchraubLEICAs häufig deshalb entstehen, weil sich das Motiv (kritisch bei Aufnahmen aus der Nähe und bei großen Blenden) zwischen Messung der Entfernung und Belichtung nach vorne oder nach hinten bewegt hat.
   
Und nicht nur handelt es sich um einen Messsucher, der Sucher ist auch als Wechselsucher ausgebildet, mit dem es möglich ist, ohne Aufstecksucher auch Objektive mit einer anderen Brennweite als 50mm zu verwenden und den Bildausschnitt bequem festzulegen. Dass die Rückspulkurbel mit einem Getriebe versehen ist und nicht mehr direkt über der Filmpatrone sitzt, sondern zur Mitte versetzt wurde, ist nur eine Kleinigkeit
   
Noch etwas: der Zeitenknopf dreht sich bei der Aufnahme nicht. Das unterscheidet die LEICA IV von allen anderen SchraubLEICAs einschließlich der LEICA IIIg. Das mag unwichtig klingen, deutet aber einerseits auf einen anders konstruierten, neuen Schlitzverschluss hin. Andererseits ermöglicht dies durch die bereits vorhandene Ausnehmung auf dem Zeitenknopf die Kupplung mit einem Aufsteckbelichtungsmesser und damit eine vereinfachte Einstellung von Zeit und Blende. Ob auch schon ein geeigneter Belichtungsmesser entwickelt worden war, ist freilich nicht bekannt geworden. Aber diese kleine Ausnehmung zeigt, dass schon ab etwa 1935 an der Belichtungsmesserkupplung gearbeitet worden ist, wie man sie ab 1954 an der neuen M3 verwendete.
   
Der Krieg hat alle diese Planungen offenkundig unterbrochen.
   
Nach dem Krieg wurde die LEICA IV nicht mehr weiterentwickelt. Von einem anderen Entwicklungsteam wurde ein Gegenstück zur LEICA IV entwickelt. Bis 1953 wurde auch diese Entwicklung intern noch als LEICA IV bezeichnet, obgleich die Kamera eine eigenständige Konstruktion darstellt, freilich basierend auf Ideen, die in der LEICA IV verwirklicht worden waren. Manches wiederum wurde aufgegeben; anstatt des wechselbaren Suchers wurde ein Sucher entwickelt, der eingespiegelte Leuchtrahmen für insgesamt 3 Brennweiten enthielt.

Zwischen 1952 und 1953 wurden insgesamt 65 Prototypen der nachmaligen M3 hergestellt; sie sind nicht als LEICA M3 graviert und tragen statt der Seriennummer eine vierstellige Nummer, z. B. 0052.

Wie es sich für eine Vorserie gehört, wiesen die einzelnen Kameras gegenüber der Serienkamera LEICA M3, aber auch untereinander, verschiedene Unterschiede, aber auch einheitliche Ausstattungsmerkmale auf, die nicht in die Serie übernommen wurden.

Das automatische Bildzählwerk fehlte noch bei der Vorserie; statt dessen befindet sich rechts neben dem Auslöser und Transporthebel ein manuell einzustellendes und außen liegendes Bildzählwerk, ausgebildet als eine Scheibe, die in der Größe dem Zeitenknopf entspricht. Es gibt mindestens ein Exemplar mit einem Transportknopf statt eines Transporthebels. Der Rückspulknopf ganz links (in Aufnahmehaltung) hat zwar die vertraute Form, der Film wird aber entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgespult. 

Manche Gehäuse haben eine leicht eckige Form, z. B. Nr. 0035. Alle weisen sie zwar den vertrauten Zeitenknopf auf, bei fast allen, wenn nicht bei überhaupt allen, finden sich noch die früher gebräuchlichen Zeiten, z. B. 1/50, 1/25, 1/10. 

Einige Exemplare wurden auch mit einem als Bodendeckel ansetzbaren elektrischen Motor ausgeführt. Ein solcher ist im Herbst 2008 bei einem wohlbekannten Händler in Deutschland aufgetaucht - ich kann ihn mangels Rechten am Bild nicht zeigen.

Diese Versuchsmodelle wurde teils vertraulich an mit der Firma verbundene Fotografen, überwiegend jedoch an Werkspersonal ausgehändigt, damit sie Erfahrungen sammeln und an das Werk weitergeben konnten. Danach wurden die Kameras teilweise wieder zerlegt und wurden die mechanischen Teile auf Verschleiß etc. geprüft. Die demontierten Teile wurden verschrottet. 

Wie bei allen solchen Versuchsträgern ist daher von den 65 Exemplaren nur mehr ein kleiner Teil vorhanden; angeblich sollen es maximal 20 Stück sein, die bei Leitz oder aber bei verschiedenen Sammlern erhalten sind.  Wie sie in den Besitz von Sammlern gerieten, bleibt der Fantasie überlassen.  Im - offiziellen - Handel tauchten solche Prototypen Jahrzehnte lang nicht auf. Neuerdings ist allerdings bei LEICA offenbar die Entscheidung gefallen, sich von solchen, allenfalls ohnehin mehrfach vorhandenen Prototypen zu trennen und diese Kameras zu Geld zu machen. Einiges ist daher bei Auktionen zu kaufen gewesen, anderes bieten mehrere Händler im Internet für teures Geld an, manches findet man in einschlägigen Foren abgebildet. Anscheinend ist da im Lauf der Jahre manches aus dem Lager verschwunden, geht das Gerücht.

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Wer je ein Objektiv an eine SchraubLEICA angeschraubt hat, weiß, dass die Schraubfassung zwar durchaus zuverlässig, aber umständlich zu benutzen und  sozusagen nicht das Gelbe vom Ei ist. Auch gibt es mit einer Schraubfassung mancherlei Probleme. Nicht zu reden von den Eigentümern solcher Kameras, die das Objektiv verkantet ansetzen und dann mit Gewalt an der Kamera befestigen: das steigert den Umsatz der Reparaturwerkstätten. Gar nicht zu reden ferner von der vertrackten Gewindesteigung von 0,997mm, die man noch Oskar Barnack verdankt. Warum übrigens Barnack ein Gewinde mit 26 Windungen per Inch verwendete und kein metrisches, ist nachträglich nicht mehr festzustellen, aber Tatsache. Auf die Verwendbarkeit von Kameras und Leitz-Objektiven hat das keine Auswirkungen; nach 1945 sind allerdings manche japanische Erzeuger mit ihren nachgebauten Objektiven gescheitert, weil sie irrtümlich meinten, das Gewinde sei metrisch. Canon hat etliche Jahre benötigt, bis dieser Mangel beseitigt war.  Ein solches Gewinde muss  mit möglichst kleinen Toleranzen gefertigt sein, sonst sitzt beim angeschraubten Objektiv der Index nicht genau in Stellung 12 Uhr, sondern seitlich verschoben. Das ist zwar nur ein Schönheitsfehler, stört aber viele Benutzer. Diese Besonderheit ergibt sich fast nur bei Verwendung von Fremdobjektiven; die russischen Objektive sind dafür bekannt und seit Cosina Schraubobjektive fertigt, kommt es auch bei den "Voigtländer"-Objektiven vor.
   
Vor allem dauert der Wechsel eines Objektivs relativ lange, länger jedenfalls als mit einem Objektiv mit Bajonettfassung.
   
Daher wurde die neue LEICA mit einer Bajonettfassung ausgestattet. Auch sollte der ständige Wechsel der Aufstecksucher bei jedem Wechsel des Objektivs ein für allemal beseitigt werden und gleichzeitig durch einen Sucher mit einer größeren Abbildung des Sucherbildes samt Begrenzung des Bildfeldes durch Leuchtrahmen das Anvisieren und die Beurteilung des Motivs erleichtert werden. Das Bildzählwerk sollte nicht mehr manuell auf 0 gestellt werden müssen, der Sucherrahmen sollte über einen Parallaxenausgleich verfügen – und die neue Kamera sollte, so wie schon viele Produkte der Konkurrenz, über einen Schnellschalthebel verfügen.
   
Ergebnis all dessen ist die LEICA M3, eine technische Meisterleistung für 1954, welche der Konkurrenz  mit ihren Nachbauten (samt teils wesentlichen Verbesserungen) nach dem Vorbild der SchraubLEICAs  den wirtschaftlichen Erfolg  schwer machte. 

Was unterscheidet die LEICA M3 von allen Vorgängermodellen und was sind die wichtigsten Neuerungen?

Die LEICA M3 ist die erste LEICA mit

  • Bajonettanschluss der Objektive
  • Auflagemaß von 27,8 mm gegenüber 28,8 mm bei den SchraubLEICAs; dies ermöglicht mit passendem Bajonettadapter die Verwendung faktisch aller jemals für SchraubLEICAs gelieferten Objektive (sofern auf Null abgeglichen) an der M3, einschließlich einer beträchtlichen Zahl von Fremdobjektiven, z. B. von Zeiss Ikon, Cosina und Schacht.
  • Messsucher, d. h. die Scharfstellung des Objektivs erfolgt mit Blick in den Sucher - gegenüber den getrennten Einblicken in den Sucher und Entfernungsmesser bei den SchraubLEICAs.
  • Sucher mit einem Vergrößerungsfaktor von 0,91x, also in fast natürlicher Größe,
  • eingespiegelte Leuchtrahmen mit Parallaxenausgleich für Objektive mit Brennweite 50, 90 und 135 mm - also den gängigsten Brennweiten; sichtbar ist jeweils der Rahmen für die verwendete Brennweite - bei der ersten Ausführung bis Nr. 785 800 fehlt noch der Bildfeldwähler! Der Bildfeldwähler ist vielfach später auf Kundenwunsch von Leitz ergänzt worden! Kein eingebauter Leuchtrahmen für 35 mm Weitwinkel, dafür wird ein Objektiv mit Suchervorsatz benötigt, zur Not genügt aber auch ein Aufstecksucher (mit separatem Einblick)
  • Schnelltransporthebel, aber keine Rückspulkurbel, dafür relativ umständlich zu bedienender Rückspulknopf. Schnelltransporthebel muss bis Kamera Nr. 919250 2x für den Filmtransport betätigt werden ("double stroke"), bei allen Kameras mit höherer Nummer 1x ("single stroke"). Achtung: die frühen Kameras konnte von double auf single stroke umgebaut werden!
  • abnehmbarer Bodendeckel; Rückwand mit Klappe zur leichteren Kontrolle der richtigen Lage des Films beim Filmeinlegen - das Ende der umständlichen Prozedur bei allen SchraubLEICAs bei diesem Vorgang .

Nicht vergessen werden sollten viele kleine Konstruktionsänderungen ohne wesentliche Bedeutung für die Funktion, wie sie bei neuen Produkten regelmäßig vorgenommen werden - ohne dass darüber geredet wird. Um nur ein Beispiel zu nennen: alle M3 vom ersten Serienexemplar mit Nr. 700.000 (das übrigens an den damals bekannten LEICA-Fotograf Prof. Kruckenhauser  verschenkt wurde) bis zur Nummer 844.000 weisen eine Filmandruckplatte aus Glas auf, alle späteren eine aus Metall. 

Warum sich Leitz übrigens bis 1958 den Doppelaufzug beibehalten hat und erst die Kameras ab Nr. 915251 den gängigen Verschlusssaufzug und Filmtransport mit einem Hebelschwung bewerkstelligen, ist nicht klar. Anscheinend fürchteten rückwärtsgewandte Techniker, dass Film oder Patrone durch den Aufzug mit einem Hebelschwung beschädigt werden könnten - bei der Konkurrenz war das nicht der Fall und ob es bei LEICAs in der Testphase vorgekommen ist, weiß heute kein Mensch zu sagen. Aber es gibt LEICA-Fans, die meinen, 2x kurz sei schneller als 1x lang. Für Käufer einer gebrauchten M3: die Double Strokes sind meist etwas teurer bei gleichem Erhaltungszustand.

Mit der LEICA M3 wollte Leitz ein neues Kapitel in der Entwicklungsgeschichte der LEICA beginnen – und das ist gelungen. Die LEICA M3 ist die erste LEICA, für die nicht nur genaue Konstruktionszeichnungen erstellt wurden, sondern auch die Toleranzen für jeden Bestandteil. Dies ermöglichte einen neuartigen Zusammenbau: die Teile passen und was nicht passt, wird ausgeschieden. Vorbei sind die Zeiten des sprichwörtlichen Holzhammers, mit dem so lange an den Bestandteilen der Schraub-LEICAs herumgebosselt wurde, bis sie passten. Die neue Baumethode ermöglicht nicht nur eine weniger zeitraubende und daher rationellere Fertigung, sie ermöglicht auch die Beschäftigung weniger perfekt ausgebildeter Monteure. 

Man sollte sich dies vor Augen halten, denn in Sammler- und Liebhaberkreisen geistert immer wieder die Mär herum, die späteren Exemplare der Serie seien "besser" und "genauer", weil die Monteure ja eine bereits jahrelange Erfahrung beim Zusammenbau der Kamera gehabt hätten. Es ist einfach nicht wahr, dass alle LEICA M3 unter der Fertigungsnummer 1 100 000 weniger gut sind. Aber natürlich mag es einzelne Kameras geben, bei denen sozusagen "alles stimmt". Auf Haltbarkeit und Funktionsfähigkeit hat das jedoch keinen Einfluss. 

Dass mit der LEICA M3 ein neues Kapitel in der Entwicklungsgeschichte der LEICA beginnt, kommt übrigens schon in der Typenbezeichnung der neuen Kamera zum Ausdruck. Vorbei ist die Bezeichnung der einzelnen Grundmodelle mit römischen Ziffern und der Varianten und Weiterentwicklungen mit Kleinbuchstaben. Das M steht einfach für "Messsucher" und die "3" deutet auf die drei eingespiegelten Leuchtrahmen für die drei Brennweiten 50, 90 und 135mm hin. 
   
Bei der Gelegenheit ein Hinweis zu der manchmal leicht verwirrenden Bezeichnung der M-LEICAs. Die M2 heißt nicht deshalb so, weil sie nur 2 Leuchtrahmen hätte, sondern weil sie nach Meinung von Leitz ein vereinfachtes Modell sein sollte, das freilich ein recht erfolgreiches Stiefkind wurde. Die LEICA M4 heißt so, weil sie mit ihren vier Sucherrahmen eine Weiterentwicklung der LEICA M3 war. Die LEICA M4-2 heißt so, weil sie ein Sparmodell der M4 war, aber jedenfalls die 2. Auflage. Die M4-P heißt so, obgleich sie mehr als 4 Leuchtrahmen einspiegeln kann. Das P steht hier für Professional.  Die LEICA M5 heißt so, weil sie eine Weiterentwicklung der bisherigen M-LEICAs war. Die LEICA M6 schließlich heißt so, weil sie die Leuchtrahmen für 6 Brennweiten einspiegeln kann. Ganz einfach, nicht?
   
Wie funktioniert überhaupt die Einspiegelung der passenden Leuchtrahmen? 
   
Im Suchergehäuse sind Masken für die entsprechenden Brennweiten eingebaut, die durch eine leichte Verschiebung auf- oder abgedeckt werden. Dies wird auf zweierlei Arten bewirkt: einmal mit dem Hebel auf der Vorderseite des Gehäuses links vom Objektiv. Durch eine leichte Verstellung können Sie die Masken erscheinen und kontinuierlich verschwinden lassen. Zweitens wird die richtige Maske durch das angesetzte Objektiv eingesteuert, genauer durch ein Glied der Bajonettfassung, was Sie leicht selbst feststellen können, wenn Sie sich die Fassung von Objektiven unterschiedlicher Brennweite ansehen. Kurzes Glied spiegelt den Rahmen für 135mm ein, Mittel entspricht 50mm und Lang wählt den Rahmen für 90mm. Seit der M4-P und natürlich auch bei der LEICA M6 werden in diesen drei Stellungen insgesamt 6 Rahmen eingespiegelt: Kurz entspricht 35/135mm, Mittel entspricht 50/75mm und Lang entspricht 28/90mm.
   
Wie schon festgehalten, bei der LEICA M3 fehlt ein Leuchtrahmen für die Brennweite 35mm. Konstruktiv ließ er sich in den Sucher mit seiner Vergrößerung von 0,91x nicht einbauen. Daher lieferte Leitz von 1958 - 1968  das Summaron 2,8/35 und das Summicron 2/35 in einer speziellen Ausführung mit Sucherbrille für die M3, welche den Rahmen für 50mm auf das Bildfeld des Weitwinkels vergrößerte. Auch das Summilux 1,4/35 wurde von 1961 - 1968 in einer solchen speziellen Ausführung erzeugt; lieferbar waren einzelne Exemplare noch bis 1995 (!). Schon ab 1986 hatte es allerdings eine für die M3 bestimmte Ausführung des Summaron 3,5/35 mit diesem Suchervorsatz gegeben. Benutzt man ein 35er ohne diesen Vorsatz, braucht man einen speziellen Aufstecksucher für 35 mm Brennweite - oder man geht davon aus, dass alles, was im Sucher sichtbar ist, auf dem Film abgebildet wird. Das erspart den separaten Sucher.

Als diese Objektive nicht mehr lieferbar waren, konnte man sich zu einem brillenlosen Weitwinkel einen Aufstecksucher kaufen, oder - beim bisherigen Objektiv bleiben. 


© Summicron 2/35 mit <Brille> für die M3
(
© LEICAshop Wien)

 

Man sagt, einige Eigentümer einer LEICA M3 hätten sich in ihre M3 einen für die 1994 auf den Markt gebrachten  M6J  gedachten Sucher einbauen lassen. In diesem Sucher wurde auch der Rahmen für 35mm eingespiegelt. Diese Modifikation war nicht billig, aber anstandslos möglich. Sie erhielten damit die Möglichkeit, moderne Weitwinkelobjektive ohne Sucherbrille und ohne lästigen Aufstecksucher an ihren M3s zu verwenden.

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Manche Modelle der Konkurrenz auf dem Weltmarkt verfügten schon 1954 über einen eingebauten Belichtungsmesser, bei vielen war ein separater kleiner Belichtungsmesser ansetzbar. Deshalb wurde  der eingebaute Belichtungsmesser bei der damals neuen LEICA M3 nicht wirklich vermisst. Wer unbedingt die Belichtung messen wollte, benutzte einen Handbelichtungsmesser; außerdem erschienen sehr bald auch zu den M-LEICAs aufsteckbare, mit dem Verschlusszeitenrad gekuppelter Belichtungsmesser von Metrawatt, zuerst mit Selenzelle, in späteren Jahren dann mit CdS-Zelle, alle im Erscheinungsbild auf die LEICA abgestimmt. Das genügte zunächst den Anforderungen.
   
Schon zu Beginn der 60er-Jahre genügte es übrigens nicht mehr. Einerseits verfügten selbst simple Sucherkameras über eingebaute, mit Zeit- und Blendeneinstellung gekuppelte Belichtungsmesser (es gab damals ja auch noch in Deutschland von Kodak, Agfa, Adox, Regula etc. hergestellte Sucherkameras), andererseits gab die Konkurrenz der Japaner (z. B. mit der epochemachenden Nikon F mit dem auch separat erhältlichen Photomic T–Sucher mit TTL-Belichtungsmessung) die Richtung vor, in der die weitere Entwicklung verlaufen sollte: zur Systemkamera mit TTL-Belichtungsmessung.

Bleibt nachzutragen, dass die Belichtungsmesser von Metrawatt (LEICAmeter M und MC mit Selenzelle <Modell M mit Klappe, MC ohne Klappe> sowie MR  und MR-4 in verschiedenen Ausführungen) seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt werden und außerdem heutzutage mit Vorsicht zu genießen sind. Erstens neigen die Selenzellen in den LEICAmetern M und MC dazu, allmählich den Geist aufzugeben, zweitens wird in den - messtechnisch ohnehin überlegenen - LEICAmetern MR und MR-4 mit CdS-Zellen eine nicht mehr erhältliche Quecksilberoxyd-Zelle mit 1,35 V Spannung verwendet, die in den USA und in der EU verboten ist. Es gibt zwar von der Größe her passende Batterien, aber keine ist ein wirklicher Ersatz, weil sie eine Spannung von 1,5 V besitzen und die Spannung allmählich abfällt, je länger die Batterie in Betrieb ist. Wahrscheinlich am besten verwendet man Zink/Luft-Batterien und nimmt deren geringe Lagerfähigkeit von 1 Monat bis 1 Jahr (auch ohne Benutzung) in Kauf.

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Es sollte noch fast dreißig Jahre dauern, bis man auch bei Leitz einsah, dass es nicht nur elektronische Mätzchen waren, welche die Japaner in ihre Kameras einbauten. In diesen 30 Jahren verlor die Firma Leitz ihre marktbeherrschende Stellung als Profikamera und sank auf den Status eines mittelständischen Produzenten ab. Zeitweilig wurde die Produktion der M-LEICAs überhaupt eingestellt, weil sich dank einer nicht mehr zeitgemäßen Technik und der gewiss beschränkten Möglichkeiten einer Sucherkamera zu wenig Käufer fanden, die bereit gewesen wären, die dank deutscher Löhne, aber vor allem auch dank geringer Produktionszahlen schmerzlich hohen Preise zu bezahlen. Auch waren durch die Konstruktion und die Herstellungskosten der technisch rückständigen, wenn auch qualitätsvollen LEICAflex die finanziellen Möglichkeiten weitgehend erschöpft.

Dazu kamen noch andere Flops, an denen Leitz keine Schuld trug: Der Niedergang des Schmalfilms und damit die Einstellung der Produktion der Leicina (in verschiedenen Modellen für Normal- und Super-8) und die gerade noch gestoppte Produktion einer LEICA für das von Kodak lancierte Pocket-Format. Heute ist die Leicina als ungeliebtes Kind von LEICA vergessen, in Unterlagen und quasi-offiziellen Geschichten der Leitz-Werke wird sie vielfach gar nicht erwähnt. Aber das ist eine Geschichte, die andere schreiben sollten - selbst bei Google findet man kaum etwas über diese Schmalfilmkamera, außer eBay-Angebote.
   
Erst wieder bei der Photokina 1984 zeigte man ein wirklich überzeugendes Modell einer LEICA mit TTL-Belichtungsmessung, die LEICA M6 (mit sechs eingespiegelten Sucherrahmen).
   
Die LEICA M3  wurde unverzüglich ein Verkaufserfolg; allein 1955 wurden 48250 Stück erzeugt, so viel wie noch von keiner LEICA in einem Jahr. Vor allem war die M3 auch bei den Profis ein großer Erfolg - maßgebend war sicher das vereinfachte Filmeinlegen (im Vergleich mit LEICAs mit Schraubgewinde), der helle - und im Vergleich mit den vergleichsweise winzigen Suchern der SchraubLEICAs große  Leuchtrahmensucher für Objektive mit 50, 90 und 135mm Brennweite und last but not least der Mess-Sucher (den es bei anderen Fabrikaten schon lange gegeben hatte, bei der Contax seit 1932).

Zwischen 1954 und 1966 wurden mehr als 225.000 Exemplare erzeugt und verkauft. Manchmal findet man die Angabe, die M3 sei bis 1968 erzeugt worden. Jein. Im Jahr 1968 wurde, nachdem die Serienfertigung bereits beendet war, über Bestellung der Bundeswehr ein letztes Lieferlos von etwas über 100 oliv lackierten M3 erzeugt. In Sammlerkreisen sind diese Kameras sehr begehrt und es gibt viele Fälschungen. Es zahlt sich aus, eine solche M3 vor dem Kauf von einem anerkannten Experten prüfen zu lassen, um nicht auf eine Fälschung hereinzufallen - ich bin übrigens kein solcher Experte.

Bei praktisch allen anderen waren die Metallteile hell verchromt.  Nach der inoffiziellen Liste (die auf offiziellen Unterlagen beruht) von Leitz erzeugter Kameras wurden nur insgesamt 1.320 schwarz lackierte M3 in insgesamt 12 Jahren verkauft. 


LEICA M3 schwarz lackiert (© LEICAshop Wien)

 

Schwarze Kameras waren nicht in Mode. Seit der LEICA I waren die schwarzen Kameras weniger beliebt als die verchromten Varianten. Das mag einen praktischen Grund gehabt haben: die schwarze Lackierung war weniger haltbar als die Verchromung. Das Messinggehäuse kam alsbald zum Vorschein. Daher kauften wohl nur einige Reporter schwarz lackierte LEICA M3, weil sie meinten, sie fielen mit ihren schwarzen Kameras nicht so auf - und fielen doch auf wie weiße Raben. Dabei kostete die schwarz lackierte Version nur wenig mehr als die verchromten Exemplare. 

Ein Segen für die Eigentümer schwarzer M3, denn jede ist heute viel Geld wert, jedenfalls wesentlich mehr als die verchromten Gegenstücke. Warum das so ist? Weil jeder Sammler auch alle exotischen Varianten haben will. Es gibt halt heutzutage mehr als nur 1.320 Sammler. Daher heißt es aufpassen: nicht jede schwarze M3 ist eine echte schwarze M3. Nicht nur gibt es einen Herrn in Japan, der für viel Geld jede LEICA M3 in eine schwarze LEICA umfärbt oder auch grün oder rot anmalt, sollte dies so gewünscht werden, ganz offiziell; ferner gibt es die Fälscher, die dies mit wechselndem Geschick inoffiziell tun. 

Es gibt auch die schwarzen M3, die über besonderen Kundenwunsch ganz offiziell von Leitz in Schwarz lackiert wurden, aber eben nicht zu den schwarzen Serien der offiziellen Liste gehören. Sie sind auch weniger wert als die offiziellen Schwarzen.  Wie man die erkennt? Einfach, man wendet sich mit der Gehäusenummer an den Customer Service in Solms und fragt schön höflich, ob dies denn eine echte sei.

Zur Ehre des amerikanischen Fotografen Alfred Eisenstaedt wurde 1955 eine verchromte LEICA M3 mit einem LEICAvit-Schnellaufzug ausgestattet und besonders nummeriert: M3E-1. Ebenfalls 1955 wurden für den Fotografen David Douglas Duncan vier schwarz lackierte M3 mit LEICAvit gebaut und nach dem Schema M3D-x durchnummeriert. 

Mit der M3 wurde übrigens auch der Reigen der Sondermodelle eröffnet. Beispielsweise eine nicht nummerierte LEICA M3, die anlässlich eines Staatsbesuches der britischen Königin Elizabeth II. überreicht wurde.

Varianten:

Die M3 war eine völlige Neukonstruktion. Daher war zu erwarten, dass im Lauf der Zeit zahlreiche Änderungen und Verbesserungen des Ur-Modells erfolgen würden.

Ich will hier nur einige wichtige Änderungen aufzählen:

1. Die Belichtungszeiten umfassten zwar auch 1954 schon die Zeiten von 1-1/1000 Sekunde und B, aber die Zwischenwerte entsprachen noch der alten, nicht linearen Zeitenreihe; auf dem Zeitenrad fanden sich die Angaben 1,2, 5, 10, 25, 50, 100, 250, 500 und 1000 mit Blitzsymbol zwischen 30 und 60 (Synchronzeit 1/50 Sekunde) und B. Von dieser Ausführung wurden mehr als 143000 Stück hergestellt. Erst ab Kamera Nr. 854001 (1957) wurden lineare Zeiten ( ... 30, 60, 125 ... etc.) gebildet und auf dem Zeitenrad angegeben. Die Synchronzeit von 1/50 Sekunde wurde von da durch einen rot gefärbten Blitz zwischen 30 und 60 angezeigt.

2. Der Hebel für den Bildfeldwähler wurde erst seit 1955 eingebaut.

3. Der Einfachaufzug wurde erstmals 1958 ab Kamera Nr. 915251 verwendet. In der Praxis ist dies für Sammler das wichtigste Unterscheidungsmerkmal bei den verchromten Ausführungen.

Daneben gibt es eine Vielzahl von kleinen Änderungen, die den Sammler interessieren mögen, für die Benützung der Kamera in Wahrheit aber ohne Belang sind und sich letztlich auch nicht auf den heutigen Kaufpreis einer M3 auswirken. Dazu gehören die geänderte Ausführung der Ösen für den Tragriemen, die Zahl der Schrauben, mit denen der Bajonettring am Gehäuse befestigt ist (anfangs 4, später 5 Stück) und beispielsweise auch die Markierung der Spindel des Rückspulknopfes (zuerst ein roter Strich, dann ein roter Punkt, schließlich 2 rote Punkte (praktisch, damit man kontrollieren kann, ob der Film beim Filmtransport tatsächlich bewegt wird).

 

Eine Kuriosität am Rande:

In Japan hat viele Jahre lang eine Firma, die sich auf technische Spielzeuge spezialisierte (technisches Spielzeug heißt etwas in Japan!) unter dem Markennamen Sharan auf ca. 1/3 verkleinerte Nachbildungen bekannter Kameras erzeugt und offenbar erfolgreich verkauft. Dazu gehören Nachbildungen der Rolleiflex, der Contax, Nikon F sowie der LEICA IIIf und der LEICA M3. Alle diese Kameras verwendeten Minox-Kassetten und lieferten Aufnahmen im Format 8x11mm.

Auf Grund eines Abkommens zwischen Minox und Megahouse darf Minox einzelne diese Modelle unter eigenem Namen anbieten und tut nun so, als wären es Eigenentwicklungen.

Jahre lang wurde auf dieser Basis auch eine verkleinerte Nachbildung der LEICA M3 als Digitalkamera angeboten; die Kamera sieht so aus:

Es handelt sich dabei um eine durchaus handliche Digitalkamera mit einem 3,2 MB auflösenden Sensor, Objektiv mit (auf Kleinbild umgerechneter) Brennweite 42 und einer größten Blende von f/3. Details finden sich auf den Webseiten von Minox (www.minox.de unter <Classic Cameras>), wo es auch die Gebrauchsanleitung zum Herunterladen gibt - gratis. Lobenswert!

Dass die Kamera SD-Speicherkarten bis zu einer Kapazität von 4 MB verwenden kann, ist insofern bemerkenswert, als die fast € 4000 teure (große) LEICA M8 (von LEICA!) dazu erst seit einem Firmware-Update Ende 2008  im Stande ist. Aber es hat schon etwas für sich, wenn man eine Kamera wie die Minox-M3 in Japan bauen lässt.

LEICA MP (auf Basis der M3)

Die LEICA MP (nicht zu verwechseln mit der 2003 präsentierten NEUEN LEICA MP auf Basis der LEICA M6 - Näheres hier) entstand durch eine Kombination einer LEICA M3 und einzelnen Merkmalen der LEICA M2 mit einem speziellen Schnellaufzug LEICAvit im Kameraboden. Geliefert wurde die LEICA MP von Anfang Oktober 1956 bis Mitte August 1958 in insgesamt nur 402 Exemplaren, von denen die letzten 250 Stück in verchromter Ausführung geliefert wurden, die früheren mit schwarzer Lackierung.


Verchromte LEICA MP Nr. 171 mit LEICAvit
(
© LEICAshop Wien)


Hervorstechendes Merkmal war wiederum der in den Kameraboden eingebaute mechanisch wirkende LEICAvit, der auf einen gleichartigen Rapidaufzug für die LEICA IIIf und für die LEICA IIIg zurückgeht, der recht selten und daher sehr teuer ist. Dabei wird der Film mit einem ausklappbaren Hebel transportiert, der auf der Kameraunterseite (etwa unterhalb des Messfensters des Entfernungsmessers) angelenkt ist und nach der Aufnahme mit dem Zeigefinger nach links geschoben wird. Dieser Hebel ist mechanisch mit dem Filmtransportmechanismus verbunden, durch seine Bewegung wird der Film weitertransportiert und der Verschluss aufgezogen. Wahlweise ist jedoch auch der Transporthebel auf der Kameraoberseite verwendbar.
   
Vorteil des LEICAvit ist eine schnelle Verschlussfolge; es werden leicht mehrere Bilder pro Sekunde möglich. Da jedoch die linke Hand, mit der normalerweise die Entfernung eingestellt wird, den Filmtransport übernimmt, ist diese schnelle Aufnahmefolge in der Praxis nur bei unveränderter Entfernungseinstellung erreichbar.
   
Mechanisch entspricht die LEICA MP weitgehend der LEICA M3. Allerdings wurde der Selbstauslöser weggelassen und entfällt auch das automatisch auf 0 rückstellende Filmzählwerk, das durch eine Filmzählscheibe ersetzt wird, wie sie von der LEICA M2 bekannt ist - wie bei dieser muss das Zählwerk nach jedem Filmwechsel manuell auf 0 gestellt werden.
   
Die LEICA MP ist bei Sammlern äußerst beliebt, denn sie ist selten. Die klein gebliebene Serie erhielt Seriennummern nach dem Schema MP-171.
   
Erzeugt wurden nicht einmal die ursprünglich vorgesehenen 450 Exemplare, für welche die Ernst Leitz GmbH. extra sowohl in Deutsch als auch in Englisch einen Prospekt auflegte. Die Ursache der damals geringen Nachfrage (und damit des hohen Sammlerpreises heute) ist wohl gewesen, dass die Profis, für welche die MP primär gedacht war, lieber mit Weitwinkelobjektiven bequem an der LEICA M2 fotografierten als mit Weitwinkelobjektiven mit Sucherbrille an einer LEICA MP. Schade.
   
Sie können übrigens noch heute feststellen, wie einfach, schnell und leise sie mit einer LEICA MP hätten fotografieren können. Kaufen Sie sich einen sogenannten Rapidwinder von T. Abrahamson und verwenden Sie ihn an einer LEICA M6. An diese Kamera passt er ohne Adaptierung, während der LEICAvit nur an einer LEICA MP funktioniert. Es gibt auch Versionen für frühere M-LEICAs, fragen Sie Ihren Händler oder sehen Sie auf der Seite von
Abrahamsson nach. Und zur derzeit lieferbaren serienmäßigen MP als Nachfolgerin der M6 können Sie ihn auch verwenden - kommt billiger als der LEICAvit.

Es gibt schließlich auch eine sehr kleine Serie der LEICA MP2 auf der Basis der LEICA M2. Von der MP unterscheiden sich diese Kameras vor allem im Sucher, welche bei der MP2 die Sucherrahmen für die Brennweiten ab 35mm einspiegelt. Diese 1962 und 1963 in einer Stückzahl von etwa 20 Kameras erzeugte MP2 wurden nicht nur mit dem LEICAvit geliefert, sondern in die Gehäuse waren zusätzlich die Anschlüsse für einen elektrischen Motor eingebaut. 

Als solchen gab es eine von Leitz selbst entwickelte Version mit einem angebauten und nach unten abstehenden Handgriff, der die Batterien enthielt. Übrigens war schon seit 1962 ein Motor einer amerikanischen Firma, Camcraft of Madison in Wisconsin, lieferbar, mit dem man bei Belichtungszeiten kürzer als 1/50sec bis zu 3,6 Bildern in der Sekunde machen konnte. Mehr noch, die Firma adaptierte in den USA auf Bestellung eine jede M2, M1 oder MP für den Anschluss an diesen Motor. Etwas später wurde ein weiterer Motor lieferbar, der Remodrive der Firma Technical Photomation Instruments in Los Angeles. Leitz erkannte die Vorzüge dieses Produkts, gab die Eigenentwicklung auf und kaufte die Rechte am Remodrive. So wurde aus diesem Motor der später für die LEICA M2 und die M4 lieferbare Motor von Leitz. Vergleichbare Motoren waren auch für die Nikon F lieferbar; diesen letzteren ist zu verdanken, dass sich das Konzept des Motors mit angebautem Batteriebehälter durchsetzte, an Stelle des älteren mit einem mehr oder minder langem Kabel zu einem Behälter, den der Fotograf in der Rocktasche oder sonstwo mit sich herumtrug.

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Peter LAUSCH
Zuletzt geändert am 
6.1.2009

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