Meine Irlandreisen



Meine allererste Reise nach Irland habe ich
hier beschrieben.
Mein Versprechen bei der Heimkehr von dieser Reise habe ich in den folgenden Jahrzehnten gehalten. Ich bin, mit wenigen Ausnahmen, fast jedes Jahr für 3 oder 4 Wochen nach Irland geflogen oder aber mit dem Auto gefahren.
Beides hat Vor- und Nachteile: Die Anreise per Flugzeug dauert nicht lange, vor allem, solange es Charterflüge nach Shannon im Westen gab - im Westen habe ich mich am liebsten aufgehalten. Allerdings mietete ich mir aus Kostengründen fast immer nur Kleinwagen, was Beschränkungen beim Gepäck bedeutete. Mehr aber fiel ins Gewicht, dass man in Autos für den irischen Markt auf der rechten Seite in Fahrtrichtung sitzt, es herrscht ja Linksverkehr. Als Kontinentaleuropäer muss man aber immer bedenken, dass das Fahrzeug nicht sozusagen bei der linken Schulter aufhört, sondern da kommt noch der Beifahrersitz und die Mittelkonsole. Leicht streift man da die Hecken am Straßenrand, was sich nicht gut anhört, aber ein sicheres Zusatzeinkommen für die Vermieter der Autos bedeutet, denn natürlich erzeugt so etwas Kratzspuren an der linken Fahrzeugseite. Da sind die Damen und Herren Vermieter recht akribisch. Dagegen hilft nur ein Collison Damage Weaver mit möglichst geringem Selbstbehalt (CDW).
Daher bin ich nach einigen Jahren mit einem Kleinbus von Nissan quer durch Frankreich und mit der Fähre nach Irland gefahren. Teuer, und das Risiko eines Unfalls trägt der Fahrzeughalter (ich) selbst. Ich habe mich im eigenen Auto aber immer sicherer gefühlt als in einem Mietwagen.
Danach gelangte ich, dank billiger Flugreisen, wieder mit dem Flugzeug nach Irland und nahm mir einen Mietwagen. Ging einige Jahre gut, aber irgendwann erreichte ich eine Altersgrenze, ab der man zusätzliche Bestätigungen mitbringen muss, um einen Wagen zu erhalten. Ich habe erlebt, was sich abspielt, wenn man einem Senioren kein Mietauto mehr verleiht und der mit einem Haufen Gepäck und einer quengelnden Gattin am Schalter der Autovermietung auf dem Flughafen Shannon steht.
So fuhr ich denn in den letzten Jahren mit einem bequemen SUV nach Irland und wieder zurück und fühlte mich wohl dabei.
Über manche dieser Reisen habe ich, teils für mich, teils, bei Interesse auch für andere, jeweils einen Bericht geschrieben: ganz persönliche Erinnerungen aus meiner subjektiven Erfahrung. Für andere Personen daher mit Vorsicht zu lesen: man sieht ja immer nur, wofür man sich interessiert und hat man etwas abseitige Interessen, sieht man vieles nicht, was andere interessieren würde.Über Besuche in Pubs finden Sie bei mir nix, über Ruinen aus dem Mittelalter und Dolmen und Steinsetzungen aus der Vorzeit umso mehr.
Doch als persönlich gefärbte Erinnerungen mögen diese Berichte ja doch auch für andere von Interesse sein.
Im einzelnen habe ich den Ablauf folgender Reisen beschrieben:



Gab es 1980 noch sehr wenige Reiseberichte über Irland, hat sich das seither geändert. Es gibt viele Leute, die gleich mir das Bedürfnis haben, ihre Eindrücke einer Reise nach Irland im Internet schriftlich festzuhalten.
Also habe ich, obgleich ich seit 2006 jedes Jahr in Irland war, aufgehört, meine Eindrücke Jahr für Jahr niederzuschreiben.
Statt dessen habe ich einige Sehenswürdigkeiten beschrieben, die ich im Lauf der Jahre besucht habe: