© Leicashop Wien, 2004

 

Eine Leicaausrüstung aus dem Jahre 1952

Keine eigentliche Ausrüstung, sondern eine Leica IIf mit Elmar 3,5/50 mm, mit Tasche, Lieferkarton mit rotem Samt überzogen, mit Gegenlichtblende und Gelbfilter, Leitz-Kassette (in Messing) mit Dose, sowie ferner mit 3 Belichtungsmessern samt Taschen, oben links ein Sixtomat, hinter der Kamera ein Sixtomat mit Farbtemperaturmessung und rechts davon ein Horvex 3, alle mit Selenzelle.

Kaufpreis vor 2 Jahren: 680 Euro.

Alles in allem sehr günstig; die Kamera schaut schön aus und lt. Beschreibung funktioniert sie einwandfrei, Gelbfilter und Gegenlichtblende werden auch heute noch benötigt. Ein Belichtungsmesser würde genügen, wenn funktionsfähig, die Farbtemperaturmessung ist bei SW- und Farbnegativfilmen eher ein Luxus. 1950 spulten sparsame Menschen noch spezielle Dunkelkammerpackungen im Badezimmer oder unter der Bettdecke in metallene Kassetten, um Pfennigbeträge zu ersparen, heutzutage gibt es weder solche Kassetten (neu) zu kaufen noch gibt es Dunkelkammerpackungen. Und Tageslichtpackungen übrigens auch nicht, die, dank eines Vorspanns aus lichtdichtem Papier auch bei gedämpften Licht oder im Schatten in Kassetten (vorzugsweise in leere Einwegpatronen) eingefüllt werden konnten und auch um Pfennige billiger waren als fertig konfektionierte Filme samt Einwegpatronen, wie sie heute geliefert werden. Letztere lassen sich mit Geschick zwar mehrmals verwenden, dabei steigt aber die Verkratzungsgefahr durch Staubkörner im Samt des Kassettenmauls.

 

 

 

© PETER LAUSCH/2012
Geändert am 31.3.2012

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